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Gesamtuniversitäre Kooperationsverträge mit zwei kanadischen Universitäten unterzeichnet – Frau Prof. Dr. Helga Bories-Sawala berichtet

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Die Universitätspartnerschaft mit der Université de Montréal war von mir anlässlich mehrerer Aufenthalte als Gastprofessorin angebahnt worden. Die Université de Montréal ist mit über 60.000 Studenten aus 150 Ländern die weltweit größte und laut Times Higher Education siebtbeste französischsprachige Universität. In der Forschung rangiert sie kanadaweit auf Platz 4. Die Als Partner des BIKQS sind insbesondere das Kanadische Zentrum für Deutschland- und Europa-Studien (CCEAE), das Zentrum für Internationale Studien und Forschungen der Universität Montréal (CERIUM), das Interuniversitäre Forschungszentrum für Literatur und Kultur Québecs (CRILCQ), das Institut für Europa-Studien (IES/EUCE), die Abteilung Deutschlandstudien des Fachbereichs Moderne Sprachen und Literaturen und die Fachbereiche Französische Literaturwissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft, Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie interessant. Die kosmopolitische Millionenstadt Montréal am mächtigen Sankt-Lorenz-Strom, bietet Traditionsbewusstsein und Modernität, amerikanisches und französisches Flair, Wolkenkratzer und unverwechselbare Viertel, Bohème, Eishockey, Theater aller Arten, weltbekannten Zirkus, ein Opernhaus von internationalem Ruf, mehrere Programm-Kinos, unzählige Straßencafés, kleine Parks und den großen Stadtberg Mont-Royal, ehrwürdige Museen und High-Tech-Bibliotheken, eine nicht abreißende Serie von Festivals aller Arten und Offenheit für alle erdenklichen Lebensstile.

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Die im April 2011 feierlich von Prof. Carmelita Görg unterzeichnete Universitätspartnerschaft zur Universität Ottawa ist für das BIKQS von besonderem Interesse. Hier sind es insbesondere die interdisziplinär ausgerichteten Institutionen: Institut für Kanada-Studien und das Forschungszentrum für französisch-kanadische Kultur sowie das Institut für Politikwissenschaften, zu denen viele wechselseitige Kontakte bestehen, die im Rahmen der Partnerschaft ausgebaut und vertieft werden sollen. An der traditionsreichen Universität, die sich „DIE kanadische Universität“ nennt und besonders stolz auf ihre Zweisprachigkeit ist, sind ca. 36.000 Studierende eingeschrieben, ein Drittel davon hat Englisch als Muttersprache. Wie weiland Bonn ist Ottawa eine würdige Hauptstadt mit allen Attributen: bedeutende Museen, Internationalität, lebendige Kulturszene, aber gleichzeitig mit überschaubaren Dimensionen. Vom Parlamentshügel zum By-Markt, zum Canal Rideau und dem Uni-Campus sind es nur wenige Minuten, eine Brücke verbindet mitten in der Stadt die Provinzen Ontario und Québec.

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Die beiden Kooperationsverträge sehen eine vertiefte Zusammenarbeit in gemeinsamen Forschungsprojekten und den Austausch von Lehrenden und Studierenden vor. Konkret bedeutet das für Bremer Studierende, dass einige nun ein Gastsemester in Montréal oder Ottawa verbringen können, ohne die dortigen Studiengebühren zu bezahlen.


„Montréal été 2011“