Internationale Kooperationen

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Über die Einbindung in das internationale Netz der Kanada- und Québec-Studien hinaus pflegt das BIKQS auf der Grundlage gewachsener mehrjähriger intensiver Wissenschaftsbeziehungen besonders enge Kontakte zur University of Guelph (Ontario), der Université de Montréal (Québec), der University of/ Université d'Ottawa (Ontario) und der University of Waterloo (Ontario).

Eine Universitätspartnerschaft mit der Université de Montréal wurde von Helga Bories-Sawala anlässlich mehrerer Aufenthalte als Gastprofessorin angebahnt und im April 2011 offiziell unterzeichnet. Die Université de Montréal ist mit über 65.000 Studierenden (Stand 2012) nicht nur die größte, sondern auch, laut Homepage der Universität, eine der besten französischsprachigen Universitäten der Welt. In der Forschung rangiert sie kanadaweit auf Platz 3 (Stand 2012). Die zurzeit rund 8.000 internationalen Studierenden kommen aus 100 Ländern aller Kontinente (Stand 2012). Als Partner des BIKQS sind insbesondere das Kanadische Zentrum für Deutschland- und Europa-Studien (CCEAE), das Zentrum für Internationale Studien und Forschungen der Universität Montréal (CERIUM), das Interuniversitäre Forschungszentrum für Literatur und Kultur Québecs (CRILCQ), das Institut für Europa-Studien (IES/EUCE) und die Fachbereiche Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft sowie die Institute interessant. Die kosmopolitische Millionenstadt Montréal am mächtigen Sankt-Lorenz-Strom bietet Traditionsbewusstsein und Modernität, amerikanisches und französisches Flair, Wolkenkratzer und unverwechselbare Viertel, Bohème, Eishockey, Theater aller Arten, weltbekannten Zirkus, ein Opernhaus von internationalem Ruf, mehrere Programm-Kinos, unzählige Straßencafés, kleine Parks und den großen Stadtberg Mont-Royal, ehrwürdige Museen und High-Tech-Bibliotheken, eine nicht abreißende Serie von Festivals aller Arten und Offenheit für alle erdenklichen Lebensstile.

Die im April 2011 feierlich unterzeichnete Universitätspartnerschaft zur Universität Ottawa ist für das BIKQS von besonderem Interesse. Hier sind es insbesondere die interdisziplinär ausgerichteten Institutionen: Institut für Kanada-Studien und das Centre de Recherche en Civilisation Canadienne Française sowie das Institut für Politikwissenschaften, zu denen viele wechselseitige Kontakte bestehen, die im Rahmen der Partnerschaft ausgebaut und vertieft werden sollen. An der traditionsreichen Universität, die sich „die kanadische Universität“ nennt und besonders stolz auf ihre Zweisprachigkeit ist, sind ca. 36.000 Studierende eingeschrieben, ein Drittel davon hat Englisch als Muttersprache. Wie einst Bonn ist Ottawa eine würdige Hauptstadt mit allen Attributen: bedeutende Museen, Internationalität, lebendige Kulturszene, aber gleichzeitig mit überschaubaren Dimensionen. Vom Parlamentshügel zum By-Market, zum Canal Rideau und dem Uni-Campus sind es nur wenige Minuten, eine Brücke verbindet mitten in der Stadt die Provinzen Ontario und Québec.

Während seines Forschungsaufenthaltes an der University of Guelph konnte Norbert Schaffeld erste vielversprechende Kontakte mit Vertretern dieser Universität knüpfen. Aus Bremer Sicht sind die School of English and Theatre Studies sowie die School of Languages and Literatures von besonderem Interesse. Auf der Basis eines intensiven fachwissenschaftlichen Dialogs ließe sich ein studentisches Austauschprogramm realisieren, von dem – vor dem spezifischen Migrationshintergrund der Provinz Ontario – auch die Germanistik, die Geschichte, die Soziologie sowie die Politikwissenschaft an der Universität Bremen profitieren dürften.

Die Partnerschaften zu den Universitäten Montréal, Guelph, Ottawa und Waterloo sollen sich auf den Austausch zwischen den beteiligten Instituten und Personen beziehen und in gemeinsam ausgerichteten Forschungsprojekten, Tagungen und Publikationen manifestieren. Vorrangig sollen sie den Austausch von Studierenden umfassen, die an den Partneruniversitäten bevorzugte Konditionen bei den Studiengebühren sowie Hilfen bei der Vermittlung einer Unterkunft erhalten. Eine Bewerbung, gemeinsam mit weiteren Partnern, als europäisch-kanadisches Konsortium (EACEA) wird ins Auge gefasst. Auch eine Beteiligung an Assistenten-Programmen ist geplant.

Über diese privilegierten Partnerschaften hinaus bestehen ausbaufähige langjährige Kontakte zu folgenden Universitäten: University of Toronto, York University: Glendon College, Université de Moncton, Université du Québec à Montréal, Université Laval, sowie zur Concordia University (Montréal).