Aktuelles

Neuigkeiten

Nachruf Thibault Martin

Mit 54 Jahren viel zu früh ist am 9.9.2017 unser geschätzter Kollege, Prof. Thibault Martin, seiner schweren Krankheit erlegen. Die internationale Wissenschaftsgemeinde verliert mit dem engagierten Soziologen einen der maßgeblichen Forscher im Bereich der nordamerikanischen Indigenen. Wie sein akademischer Lehrer Denys Delâge, der Nestor der québecer Indigenenforschung, trat Thibault Martin dafür ein, die Indigenen als historisch handelnde Subjekte zu begreifen und nicht als bloße Objekte europäischer Kolonialisierung. Auch in der Wissenschaft gelte es, sie nicht länger in das Reservat einzusperren, das aus der ausschließlichen Zuweisung in Ethnologie und Anthropologie resultiere. Soziologie und Geschichte seien aufgerufen, sich indigenen wie nicht-indigenen Gesellschaften mit gleichem Interesse zuzuwenden.

Die besondere Aufmerksamkeit von Professor Thibault Martin auf dem Forschungslehrstuhl für indigene territoriale Selbstverwaltung an der Université du Québec en Outaouais galt seit seiner mehrfach preisgekrönten Dissertation zu Globalisierung und Kultur in Nunavik den Inuit im hohen Norden Québecs. Die bewegte Lebensgeschichte des Eddy Weetaltuk, der unter einer falschen Identität für die kanadische Armee in den Korea-Krieg zog und in den 1950er Jahren auch in Deutschland stationiert war, hat er zunächst in Frankreich publiziert. Ihre deutsche Übersetzung erschien unlängst in Zusammenarbeit mit dem BIKQS.

Dem BIKQS ist Thibault Martin seit seinem vielbeachteten Vortrag über Kunsthandwerker-Genossenschaften québécer Inuit auf der Tagung zum „Hohen Norden“ (2010) eng verbunden:

Unfreiwillige Schlagzeilen machte Thibault Martin während des Studentenstreiks 2012 durch eine polizeiliche Festnahme auf dem Flur vor seinem Büro, die sich als völlig unbegründet herausstellte. Die Unileitung hatte nicht den kleinen Finger für ihren Professor gerührt, wurde dafür verurteilt, indes ohne sich je bei ihm zu entschuldigen.

2014-15 gewann Thibault Martin gemeinsam mit Helga Bories-Sawala vom BIKQS den Diefenbaker-Preis für ein Forschungsprojekt zur Wahrnehmung der Indigenen im Geschichtsunterricht Québecs. Dieses gemeinsame Jahr an der UQO war schon gezeichnet durch seinen beherzten Kampf gegen einen malignen Hirntumor. Mit seiner Entschlossenheit, seinem Kampfgeist, seinem Humor und seiner Lebensfreude überlebte Thibault Martin die ursprüngliche Prognose der Ärzte, die ihm 2012 nur noch wenige Wochen Zeit gaben, um volle fünf Jahre. Weitere Einladungen nach Europa musste er absagen, aber die beiden Wissenschaftler haben noch im Mai 2015 gemeinsam eine Sektion der ACFAS zu Indigenen und Dekolonisierung in Trois-Rivières ausgerichtet.

Das gemeinsame Buchprojekt erscheinen zu sehen, war ihm nicht mehr vergönnt – Helga Bories-Sawala wird es in seinem Sinne zu Ende führen.

September 2017, Helga Bories-Sawala

In der Presse:

http://ici.radio-canada.ca/nouvelle/1055264/mort-professeur-uqo-thibault-martin

http://www.lapresse.ca/le-droit/opinions/votre-opinion/201709/11/01-5132322-lheritage-intellectuel-de-thibault-martin.php?utm_categorieinterne=trafficdrivers&utm_contenuinterne=cyberpresse_B13b_votre-opinion_651_section_POS1

Dienstag, 25.04.2017, 14:15–15:45 | UNICOM 3, Haus Turin, Ebene 0, Seminarraum 4

Prof. Jade Ferguson (School of English and Theatre Studies, College of Arts, University of Guelph):

1. Bremen-Guelph Lecture

Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Studiengängen BA E-SC und M.Ed. Englisch, liebe Studierende,

Das Bremer Institut für Kanada und Québec-Studien (FB 10) lädt Sie recht herzlich zur 1. Bremen-Guelph Lecture ein. Das BIKQS und der Fachbereich 10 eröffnen mit dieser Veranstaltung ein Format, welches zukünftig in Zusammenarbeit mit der University of Guelph, Kanada, von allen Fachbereichen der Universität Bremen genutzt werden kann.

Eine Zusammenfassung des Vortrags sowie Informationen zur Vortragenden in englischer Sprache entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programmposter.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Donnerstag, 15.12.2016, 09:00–20:30 | GW2, A 3570 / SFG 0140

Kanada-Studientag 2016

Das Bremer Institut für Kanada-und Québec-Studien (FB 10) führt im Wintersemester 2016 erstmalig einen Kanada-Studientag durch. Wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltung ist ein Kreativwettbewerb für Studierende zum Thema: „Diversität in Kanada erzählen“. Wir möchten alle Studierende der Universität Bremen recht herzlich dazu einladen, sich am Kreativwettbewerb zu beteiligen und laden Sie alle recht herzlich zu unserem Kanada-Studientag und besonders auch zur geplanten Lesung mit unserem international renommierten Gast, dem kanadischen Poet Laureate George Elliott Clarke, ein.

Wintersemester 2016/17

Virtual Canadian Studies

Auch im kommenden Wintersemester 2016/17 werden wieder Kurse im Rahmen des Virtual Canadian Studies Programms angeboten. Sie finden den neuen Flyer mit allen relevanten Informationen im Titel oben.

  • VCS Linguistique «Les variétés du français canadien», Dr. Edith Szlezák, Regensburg.
  • VCS Linguistique «La littérature comme marché linguistique. Multilinguisme et variation linguistique dans la littérature québécoise contemporaine», Dr. Alex Demeulenaere, Trier.
  • VCS Littérature québécoise «Le roman québécois – une introduction», Dr. Marion Kühn, Québec.
  • VCS Native Studies „The Northwest Coast“, Renate Bartl, MA, München.

Weitere Informationen zu den Virtual Canadian Studies finden Sie unter: http://www.kanada-studien.org/angebote-fur-studierende/virtual-canadian-studies/

March 15–18, 2016

Third Bremen Conference on Language and Literature in Colonial and Postcolonial Contexts (BCLL3): “Postcolonial Knowledges”

 Keynote Speakers

  • Jeannette Armstrong (The University of British Columbia, Canada): “Syilx knowledges: A decolonial strategy”
  • Hamid Dabashi (Columbia University): “Can Non-Europeans think? Intellectual traditions and decolonization of epistemology”
  • Michel DeGraff (Massachusetts Institute of Technology): “Local languages as technology for liberation in (neo-)colonial contexts: The case of Kreyòl in Haitian schools”
  • Gloria Emeagwali (Central Connecticut State University): “Intersections between endogenous and hegemonic knowledge systems with a focus on Africa and Native America”
  • Lisa Lim (The University of Hong Kong): “Paradox of the periphery: Postcolonial and postvernacular (re)positionings in 21st-century Asia”
  • Sinfree Makoni (The Pennsylvania State University): “What does food have to do with multilingualism?”

This international, interdisciplinary conference explores how knowledge systems, cultures, languages, and literary traditions have been affected by colonial and postcolonial conditions that are increasingly marked by contradictions, cultural heterogeneity, and transcultural processes. Speakers will look critically at knowledge production and Eurocentric ‘intellectual dominance’ (Emeagwali 2003) in, with the aim of crystallising decolonial strategies to challenge neocolonial institutional tendencies.

Already, scholars have been producing alternative postcolonial visions of reality and the world that are embedded in non-European lives, ontologies, and philosophies (e.g. Armstrong 2009; Atleo 2009, 2011; Dogbe 2006; Garcés V 2012; Moctar Ba 2013). To address these issues, this conference focuses on themes related to the marginalisation and displacement of local knowledge systems and the endangerment of languages, as well as on colonial and postcolonial epistemologies.

Conference Organisers

  • Prof. Dr. Kerstin Knopf, Postcolonial Literary and Cultural Studies, University of Bremen
  • Prof. Dr. Eeva Sippola, Postcolonial Language Studies, University of Bremen

Contact and Information

03.02.2016

Bremer Buchpremiere am 03.02.2016: Mein Leben in die Hand nehmen. Die Odyssee des Inuk E9-422

Am 03.02.2016 wird die Herausgeberin und Sprecherin des BIKQS, Helga Bories-Sawala, ihren Band „Mein Leben in die Hand nehmen. Die Odyssee des Inuk E9-422“ im Wallsaal der Bremer Zentralbibliothek (Am Wall 201, 28195 Bremen) vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr.

Illustration
„Mein Leben in die Hand nehmen“ ist die unerhörte Geschichte des Inuk Eddy Weetaltuk (1932-2005), dessen Erinnerungen in Kooperation mit dem Québecer Soziologen Professor Thibault Martin aufgeschrieben und 2009 auf Französisch veröffentlicht wurden.

Eddy Weeltaltuk wurde im Hohen Norden Kanadas in ärmlichste Verhältnisse geboren, sein Wissensdrang ließ ihn zu den wenigen gehören, denen eine Schulbildung zuteil wurde, die ihn wiederum motivierte, die Welt entdecken zu wollen. Um in den Süden reisen zu können, verleugnete er seine Inuit-Identität und trat unter falschem Namen in die kanadische Armee ein, erlebte auf diese Weise den Korea-Krieg und war schließlich Mitte der 1950er Jahre auch in Deutschland stationiert. Mit einer großen Sensibilität kommentiert er die wechselvollen Lebensumstände, in die er gerät, und, nach langen „Wanderjahren“ schließlich heimgekehrt, die Veränderungen, die sich während der Jahrzehnte seiner Abwesenheit in seinem Heimatdorf ergeben haben.

Er hatte sich immer eine deutsche Ausgabe seiner Erinnerungen gewünscht. Die eindrucksvollen Aquarelle, mit denen er sie bebildert hat, werden hier zum allerersten Mal veröffentlicht.

Der Übersetzer, Rolf Sawala, wird Passagen aus dem Buch lesen. Zudem werden Auszüge aus einem Dokumentarfilm Eddy Weeltaltuk selbst in seiner Heimat im Hohen Norden zeigen und zu Wort kommen lassen.

01.04.2016

International Research Training Group (IRTG)

10 doctoral research positions (TVL 13, 50%) at the University of Trier and at Saarland University

The International Research Training Group (IRTG) “Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces” (Trier, Montréal, Saarbrücken), funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), is accepting applications for

10 doctoral research positions (TVL 13, 50%) at the University of Trier and at Saarland University for the period of 18 months, starting 1st April 2016,

with a possible contract renewal for 18 more months pending the continuation of funding by the DFG.

The International Research Training Group (IRTG) “Diversity” is a joint German-Canadian doctoral education program of the University of Trier, Saarland University, and the Université de Montréal. On the German side, it has its offices at the University of Trier. The IRTG “Diversity” proposes an innovative research program in the contested fields of diversity, multiculturalism, and transnationalism by examining paradigmatic changes and historical transformations in interpreting multicultural realities in North America (Montréal, Québec, Canada, North America) and Europe (Saar-Lor-Lux, Germany, France, Europe) since the 18th century. Focusing on dynamic processes that engender diversity, the IRTG Diversity's analytical framework offers new perspectives for transnational and area studies as well as cross-cultural research. Through the transversal analytic lenses of politics, practices, and narratives, the IRTG investigates the mediation and translation of cultural differences in micro-, meso- and macro-level empirical constellations. Following the principle of herméneutique croisée, our researchers in Europe focus on the sliding-scaled spatial zones of Montréal – Québec – Canada – North America, while our researchers in Canada focus on the Saar-Lor-Lux region – Germany/France – Europe. We thus are especially interested in PhD projects focusing empirically on Canada and/or Quebec. Projects with a comparative approach are also encouraged.

For further information please see: Ausschreibung Deutsch | Ausschreibung English

Tuesday, 6 October 2015, 2:00–3:00 p.m. | GW2 B3850

Postcolonial Language Studies research group – Dr. Maria Mazoli (University of Milano-Bicocca):

Research project presentations

The Postcolonial Language Studies research group is hosting a presentation by Dr. Maria Mazzoli:

A contribution to the documentation of Michif: An endangered mixed language spoken in Canada

We are very pleased to welcome Dr. Mazzoli to campus, as she will be beginning a postdoctoral research position here at the University of Bremen this November. She will be telling us about her research project on the documentation of Michif morphology.

All are welcome to attend and get to know the postcolonial linguistics research that our group is doing in FB10.

September 7-11, 2015

Summer school ‘Border Stories’

Are you currently pursuing your B.A., M.A. or PhD? Would you like to earn credit points and acquire new inspiration for your next paper, research project or thesis? Are you interested in meeting and exchanging ideas with young and established scholars from all over the world? Do poetry readings and a spoken word performance  sound intriguing  to you? If so, you should attend the summer school Border Stories!

WHERE: University of Augsburg, Germany

WHEN: September 7-11, 2015

WHO: All interested B.A., M.A. and PhD students

CREDITS: 4, 6, 8, 10 ETCS points (depending on the workload)

SEMINARS: Six sessions (ninety minutes each)

WORKSHOPS: Two sessions (ninety minutes each)

POERTY READINGS: Henry Beissel (Ottawa)

SPOKEN WORD POET: Dorothea Smartt (London, Barbados)

FEES: 150 € with & 50 € without accommodation

The summer school ‘Border Stories: Narratives of Peace, Conflict & Communication in the 20th &21st Centuries’ will take manifold metaphorical borders and the narratives of postcolonial literatures and theory as a starting point to re-examine issues related to the postcolonial concepts of place, space and sense of self, in addition to exploring factual as well as fictional accounts concerning conflict, communication and coming to terms with displacement.

March 15 – 18, 2016

Call for Papers: Third Bremen Conference on Language and Literature in Colonial and Postcolonial Contexts (BCLL#3)

In Association with INPUTS, BICQS, and IACPL “Postcolonial Knowledges”

Keynote Speakers:

  • Jeannette Armstrong (The University of British Columbia)
  • Hamid Dabashi (Columbia University)
  • Michel DeGraff (Massachusetts Institute of Technology)
  • Gloria Emeagwali (Central Connecticut State University)
  • Lisa Lim (The University of Hong Kong)
  • Sinfree Makoni (The Pennsylvania State University)

This interdisciplinary conference brings together scholars of different academic backgrounds to explore how knowledge systems, cultures, languages, and literary traditions have been affected by colonial and postcolonial conditions that are increasingly marked by contradictions, cultural heterogeneity, and transcultural processes. We are interested in the ways in which colonial and postcolonial constellations have been reflected, shaped, and negotiated by communication, symbolic practice, and knowledge practices.

Conference Organizers:

Prof. Dr. Kerstin Knopf, Postcolonial Literary and Cultural Studies, University of Bremen
Prof. Dr. Eeva Sippola, Postcolonial Language Studies, University of Bremen

Contact and Information:

Dr. Marivic Lesho
bcll3@uni-bremen.de | www.bcll.uni-bremen.de

25. – 27.06.2015 | Bielefeld University

Center for InterAmerican Studies

International Postgraduate Forum "Politics of Entanglement in the Americas"

Dear colleagues:

We are happy to welcome young scholars from all over the world as well as four internationally renowned keynote speakers at Bielefeld University in June.

Please find enclosed the program and the poster of the upcoming International Postgraduate Forum “Politics of Entanglement in the Americas” at Bielefeld University from June 25 -27.

Please forward the information to any scholar who may be interested in the conference.

We would appreciate your registration at cias@uni-bielefeld.de until June 1.

Yours sincerely,
Lukas Rehm

--
Dr. Lukas Rehm
CIAS - Center for InterAmerican Studies // Centro de Estudios InterAmericanos
Bielefeld University
PF 10 01 31
33501 Bielefeld
Germany

25. – 27.06.2015 | Philosophische Fakultät: Wilhelm-Röpke-Str. 6, 35039 Marburg

Marburger Zentrum für Kanada-Studien

Teaching Canada – Enseigner le Canada

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sprechen Sie franglais? Kennen Sie ice hockey literature? Und was ist überhaupt los mit Multikulti in Kanada? Ob Sie sich für chansons, kanadisches Fernsehen oder Theater, Comics oder Kurzgeschichten, Alice Munro oder Thomas King, kanadische Kultur, Geschichte oder Politik interessieren – der Canadian Studies Day 2015 bietet all das – und noch viel mehr…

Das Marburger Zentrum für Kanada-Studien veranstaltet vom 25.-27.6.2015 in Marburg eine interdisziplinäre und internationale Tagung/Lehrerfortbildung zum Thema „Teaching Canada – Enseigner le Canada“. WissenschaftlerInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen, LehrerInnen, Studierende und SchülerInnen eröffnen auf dem Canadian Studies Day ein breites Feld an Themen, Methoden und Ideen für den Unterricht an Schulen und Universitäten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Veranstaltung ist durch das Hessische Kultusministerium (Landesschulamt und Lehrkräfteakademie) als Lehrerfortbildung akkreditiert. LSA-Angebots-Nr.: 01581939. Weitere Informationen zur Akkreditierung: http://www.akkreditierung.hessen.de/web/guest/catalog/detail?tspi=150501_

Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Marburger Zentrums für Kanada-Studien unter http://www.uni-marburg.de/mzks/aktuelles

June 28 – July 3, 2015 | University of Groningen

Program Summer School

Perspectives on Cultural Pluralism. Canada and Beyond.

25 – 27 June 2015 | University of Mainz

International Symposium: "Biopolitics-Geopolitics-Sovereignty-Life: Settler Colonialisms and,Indigenous Presences in North America"

This conference takes issue with biopolitics and geopolitics in the settler nation-states of North America, executed through continuing techniques of dispossession and surveillance of Indigenous populations, as well as with corresponding forms of sovereignty, agency, and life exercised in the matrix of biopower.

Biopolitical attempts to regulate Indigenous peoples – via removal, assimilation, education, administration, representation, genealogical politics, surveillance and disciplinary regimes – subject Indigenous nations to settler colonial rule by depoliticizing them. Biopolitical practices act towards Indigenous nations not as sovereign political entities in their own right, but subsume them under the imaginary racialized population of ‘Indians’ that is mainly defined through its separation from the settlers’ body politic proper. At the same time, Morgan Brigg’s concept of ‘terrapolitics’ and Mark Rifkin’s concept of ‘bare habitance’ have crucially pointed out that discussions of settler colonial biopolitics of racialization and regulation should not come at the expense of geopolitics of dispossession and removal. In this light, recent interrogations of settler colonial violence against Indigenous lands and lives in the production of colonial space in the U.S. and Canada (Mishuana Goeman) and the employment of “Indianness” for the transit of U.S. empire (Jodi Byrd) manifest the link between theories of bio- and geopolitics as an integral instrument to critique settler colonial techniques and practices.

Life itself, however, was less in the focus of critical inquiry. Putting forth that life is situated at a crucial junction between bio- and geopolitics, this conference wants to advance recent work by exploring and theorizing the different politics and epistemologies (concepts, forms, knowledges) of life in settler and Indigenous contexts in relation to bio- and geopolitical practices. It seeks to investigate how these can help to formulate ‘life’ as a category for political analysis and critique in settler-Indigenous relations, in evolving formations of sovereignty and agency, and in the struggle for decolonization.

We thus invite scholars of various disciplines engaged in these issues to discuss how an in-depth exploration of ‘life’ as a critical concept and political category in the tension between bio- and geopolitical practices and Indigenous forms of sovereignty and agency helps to further illuminate the complex, contested and still largely asymmetrical relations and interactions between settler colonialisms and Indigenous presences in North America.

Confirmed speakers: Mishuana Goeman (U of California), Mark Rifkin (U of North Carolina), Andrea Smith (U of California), Michael R. Griffiths (U of Wollongong), Robert Nichols (U of Minnesota), Audra Simpson (Columbia U), Kathy-Ann Tan (Tuebingen), Brian Hudson (U of Oklahoma), Gesa Mackenthun (Rostock), Sandy Grande (Connecticut College), Norbert Finzsch (Cologne), Jaqueline Fear-Segal (East Anglia), Ursula Lehmkuhl (Trier), Sabine N. Meyer (Osnabrueck), René Dietrich (Mainz).

The symposium features a reading by Deborah A. Miranda (Raised by Humans. Poems, 2015; Bad Indians. A Tribal Memoir, 2013)

Organizers: Dr. René Dietrich (Mainz), Prof. Dr. Kerstin Knopf (Bremen)
For any questions please contact: dietricr@uni-mainz.de, kknopf@uni-bremen.de

Poste de professeur(e) au rang d'adjoint(e) ou d'agrégé(e) - Théories critiques du curriculum et des minorités linguistiques francophones

Date de clôture du concours : 6 mars, 2015

L'Institut d'études pédagogiques de l'Ontario (IEPO) de l'Université de Toronto sollicite des candidatures pour un poste de professeur(e) au rang d'adjoint(e) ou d'agrégé(e) menant à la permanence, en théories critiques du curriculum et des minorités linguistiques francophones, dont la date d'entrée en fonction est le 1er juillet 2015. L'IEPO, qui inclut le Centre de recherches en éducation franco-ontarienne (CREFO), est particulièrement intéressé aux candidats qui peuvent contribuer à la diversité et à l'excellence de notre communauté universitaire sur les plans de la recherche, de l'enseignement et des services. Le/La candidat(e) sélectionné(e) sera mis en candidature par l'Université en vue d'obtenir une chaire de niveau 2 des Chaires de recherche du Canada (www.chairs.gc.ca) dans les domaines de l'étude du curriculum, des dynamiques linguistiques et des enjeux sociaux en éducation.

Nathalie Plante
Coordonnatrice
Chaire de recherche sur la francophonie et les politiques publiques
Université d'Ottawa, Faculté des Sciences sociales
120, Université, pièce 5055
Ottawa, Ontario
K1N 6N5
crfpp@uottawa.ca
www.crfpp.uottawa.ca

Ausschreibung zur Bewerbung um ein Auslandssemester/Studienjahr in Kanada für das akademische Jahr 2015/16

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen für die Universitäten Ottawa, Montréal, Guelph und Waterloo. Die Bewerbungsfrist endet am 25.1.2015.

Bewerbungsleitfaden

Beratung und Information zur Bewerbung?

Bei Fragen zum Ablauf und Inhalt der Bewerbung melden Sie sich bitte bei Dr. Jana Nittel.

Association des Jeunes Chercheurs Européens en Etudes Québécoises

n° 21 - Le Québec recto/verso

26/27.11.2014

BIKQS

Einladung zu einem Fachgespräch mit Dr. Clea Schmidt/Einladung zur Vorlesung für Studierende Dr. Clea Schmidt

„Multiculturalism in Canada and its link to Teacher Education and Minority Teachers“

Am Mittwoch, 26.11.2014 findet im Zeitraum von 18:15 bis 20:00 Uhr im GW2 A 2210 ein Fachgespräch mit Frau Dr. Clea Schmidt (University of Manitoba, Kanada) statt, zu dem ich Sie/Euch recht herzlich einladen möchte.

Am Donnerstag, 27.11.2014 folgt dann im Zeitraum von 8:30 bis 10:00 Uhr im SFG 0140 eine Vorlesung in englischer Sprache, die für alle interessierten Lehramtsstudierenden geöffnet ist.

Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.

18th, 19th, 28th & 29th November, 2014 | Theaterhaus Schnürschuh

The Parlement of Foules

"Shakespeare’s Will" by Vern Thiessen (Canadian playwright)

We invite you to come and watch Shakespeare’s Will – the Shakespeares’ story, from Anne Hathaway’s perspective.

Doors open at 6.30; performances begin at 7 p.m.

Université Laval

GET RIGHT INSIDE QUÉBEC CULTURE!

Distance course: Modern Québec Through Its Language (FLS-2100)

Course for credit

  • An examination of modern Québec through its language based on a series of thematic units with dynamic content (audio, videos, photographs, songs, and exploration and production activities)
  • Introduction to current realities relating to cultural life, work, cuisine, word usage, and linguistic features

Du 26 janvier au 8 mai 2015

Association internationale des études québécoises

Praktikum im Parlament von Québec

STAGE – ASSOCIATION INTERNATIONALE DES ÉTUDES QUÉBÉCOISES (AIEQ)

À l'hiver 2015, l'Assemblée nationale du Québec offre la possibilité de réaliser un stage à la Direction des communications, des programmes éducatifs et de l’accueil (DCPEA). L’étudiant stagiaire se familiarisera avec les techniques de communication utilisées à l’Assemblée nationale du Québec et les différents moyens mis en place pour diffuser l’information parlementaire. Sous l’autorité du directeur des communications, des programmes éducatifs et de l’accueil et sous la responsabilité de la responsable des relations publiques et du Web, l’étudiant stagiaire:

  • Élaborera et mettra en œuvre des stratégies et moyens de communication internes et externes;
  • Veillera à la conception d’outils et d’activités de communication, et en assurera la réalisation et la coordination;
  • Rédigera des plans de communication, allocutions, communiqués;
  • Assurera l’exécution de mandats particuliers en matière de communication et de relations publiques.

Le stage sera rémunéré et l'AIEQ financera les frais de transport international. Le dossier de candidature doit être envoyé à l'AIEQ par courriel à l'adresse accueil@aieq.qc.ca avant le 5 décembre 2014.

Zentrum für Kanadastudien der Universität Innsbruck

Crisis and Beyond | Écriture de la crise : dans la tourmente et au-delà (CALL FOR PAPERS)

Das Zentrum für Kanadastudien der Universität Innsbruck organisiert in Zusammenarbeit mit dem Canadian Literature Centre der University of Alberta im September 2015 ein Symposium in Innsbruck, eine zweite Konferenz wird 2016 in Banff stattfinden.

The Literatures of Canada and Quebec (Call for Papers in English)

Les littératures au Canada et au Québec (Call for Papers in French)

June 22-27, 2014

Pressemitteilung der Universität Bremen

Nr. 199 / 16. Juni 2014 RO

Bremer Kanadistin erhält renommierten Preis des Canada Council

Der Diefenbaker-Preis 2014 geht an die Romanistikprofessorin Helga E. Bories-Sawala

Der Ruf einer besonders forschungsstarken Universität eilt der Universität Bremen bis nach Kanada voraus: In seiner Begründung für die Vergabe des John-G.-Diefenbaker-Preises hat die Jury ausdrücklich die Exzellenz der Uni Bremen betont. Die Preisträgerin 2014 ist die Bremer Romanistin und Historikerin Professorin Helga E. Bories-Sawala des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. Der Diefenbaker-Preis ist eine Auszeichnung des Canada Council for the Arts/Conseil des Arts du Canada, der zentralen staatlichen Institution für Forschungsförderung Kanadas. Der Preis wird einmal im Jahr auf Vorschlag einer kanadischen Universität an deutsche Wissenschaftler verliehen und ist mit 95.000 kanadischen-Dollar dotiert. Damit werden die Durchführung eines einjährigen Forschungsprojekts sowie Vorträge und Kooperationen mit weiteren Universitäten in Kanada gefördert.

Neues Forschungsprojekt zu indigener Bevölkerung Québecs

Helga E. Bories-Sawala wird von Oktober 2014 bis September 2015 an der Université du Québec en Outaouais ihr Forschungsprojekt umsetzen. Ihr Vorhaben beschäftigt sich mit dem Stellenwert, der der Geschichte der indigenen Bevölkerung im Geschichts-Unterricht an québecer Schulen zukommt und mit dem Bild, das dabei vermittelt wird. Das Selbstverständnis einer Gesellschaft lässt sich gut an den Werten ablesen, die sie der folgenden Generation auf den Weg gibt. Da historisches Bewusstsein in besonderer Weise die Identität von Gesellschaften prägt, erscheint der Geschichtsunterricht als ein ergiebiges Forschungsfeld. Dabei ist die Definition des „Wir“ und des „Ihr“, wie sie explizit und implizit allen Nationalgeschichten eigen ist, im Fall Québecs besonders komplex. In den vergangenen Jahren ist eine Debatte darüber entstanden, ob und wie das québecer „Wir“ im Geschichtsunterricht im Unterschied zum kanadischen „Ihr“ konzipiert werden soll. Dagegen fordert die indigene Bevölkerung immer nachdrücklicher eine stärkere und vor allem andere Berücksichtigung im Unterricht sowohl Kanadas wie Québecs ein. Die interdisziplinäre Forschergruppe, in der die Bremer Wissenschaftlerin arbeiten wird, beschäftigt sich bereits in vielfältiger Weise mit der sozialen Identität der indigenen Bevölkerung und ihrer kollektiven Erinnerung.

Die Preisträgerin

Helga E. Bories-Sawala hat sich durch ihre einschlägigen Forschungen zu Geschichtsbildern, kollektivem Gedächtnis und Erinnerungskonflikten, aber auch als Autorin zweier Schulbücher zu historischen Themen, bereits international einen Namen gemacht hat. Durch das Forschungsprojekt werden auch das Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien, das die Romanistin gemeinsam mit Professor Norbert Schaffeld leitet, der Fachbereich und die hier existierenden Forschungsschwerpunkte sowie die Universität Bremen insgesamt profitieren.

Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle erhalten Sie unter der E-Mail: presse©uni-bremen.de ein Foto von Professorin Helga E. Bories-Sawala.

Weitere Informationen:

Universität Bremen

Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften

Prof. Helga E. Bories-Sawala

Tel.: 0421 218 68481

E-Mail sawala@uni-bremen.de

3 - 7 September 2014

Call for Papers – Space in Colonial and Postcolonial Contexts: Language, Literature, and the Construction of Place and Diaspora

Second Bremen Conference on Language and Literature in Colonial and Postcolonial Contexts (BCLL #2)

In the context of the research focus Colonial and Postcolonial Studies at the University of Bremen, Germany, the interdisciplinary Second Bremen Conference on Language and Literature in Colonial and Postcolonial Contexts (BCLL #2) on

Space in Colonial and Postcolonial Contexts: Language, Literature, and the Construction of Place and Diaspora

will take place: September 3–7, 2014

The conference will be organized jointly by the Creative Unit Language in Colonial Contexts, Bremen, the Society Voces: International Society for Language in Colonial and Postcolonial Contexts, the Institute for Postcolonial and Transcultural Studies (INPUTS), Bremen, the Bremen Institute of Canada and Québec Studies (BICQS), and the Institute of Geography at the University of Bremen.

Further Information:http://www.cpl.uni-bremen.de/

June 22-27, 2014 | University of Groningen

Program Summer School – Diversity & Divergence: The Challenges of Multiculturalism in Canada

Canada was the first country to adopt multiculturalism as an official government policy in 1971. It considers diversity a national asset and is proud of its cultural mosaic. Many minority groups however stress the double-edged politics of multiculturalism and various scholars have argued that multiculturalism has failed to address the structural inequalities inherited from Canada’s colonial past, thus upholding white dominance.

From an interdisciplinary and comparative perspective, we will examine the effects of multicultural policy and the national mosaic and consider new concepts for a sustainable diverse society.

3 - 7 September 2014

Call for Papers – Space in Colonial and Postcolonial Contexts: Language, Literature, and the Construction of Place and Diaspora

Second Bremen Conference on Language and Literature in Colonial and Postcolonial Contexts (BCLL #2)

In the context of the research focus Colonial and Postcolonial Studies at the University of Bremen, Germany, the interdisciplinary Second Bremen Conference on Language and Literature in Colonial and Postcolonial Contexts (BCLL #2) on

Space in Colonial and Postcolonial Contexts: Language, Literature, and the Construction of Place and Diaspora

will take place: September 3–7, 2014

The conference will be organized jointly by the Creative Unit Language in Colonial Contexts, Bremen, the Society Voces: International Society for Language in Colonial and Postcolonial Contexts, the Institute for Postcolonial and Transcultural Studies (INPUTS), Bremen, the Bremen Institute of Canada and Québec Studies (BICQS), and the Institute of Geography at the University of Bremen.

Further Information:http://www.cpl.uni-bremen.de/

7 au 25 juillet 2014

Sommerkurs Französisch-Didaktik in Montréal – APPELS DE CANDIDATURES

Le ministère des Relations internationales, de la Francophonie et du Commerce extérieur a lancé la 35e édition du Stage en didactique du français, culture et société québécoises, qui se tiendra du 7 au 25 juillet 2014 à l’Université de Montréal. Ce stage s’adresse aux professeurs enseignant le français à temps plein ou à des responsables de l'encadrement de professeurs de français aux niveaux préuniversitaire et universitaire. Sous la forme d’un cours intensif, il leur permet d’approfondir leurs connaissances théoriques et pratiques des méthodes et concepts les plus récents en didactique tout en se familiarisant avec la culture et la société québécoises. Les personnes intéressées doivent posséder un niveau de langue équivalent au niveau B2 ou C1 du Cadre européen commun de référence pour les langues. Les places étant réparties par zones géographiques, l’AIEQ recueille les candidatures provenant d’Allemagne, d’Italie, de Pologne et de Suède jusqu ’au 17 mars 2014.

Pour plus d’informations, voir à l’adresse suivante: http://www.mrifce.gouv.qc.ca/fr/programmes-et-projets/programmes/Stage_didactique_francais

31. Januar/ 1. Februar 2014 | Kommunalkino Bremen City 46, Birkenstr. 1, 28195 Bremen

Interdisziplinäre Tagung des Bremer Instituts für Kanada- und Québec-Studien (BIKQS)

Jung sein und alt werden in Kanada und Québec

Die Tagung richtet sich sowohl an ein akademisches Publikum als auch an Bürger-innen aus Bremen und der Region, die sich für Kanada- und Québec-Studien interessieren. Hier soll der Versuch unternommen werden, Jugend und Alter als die beiden Pole von Biographien - möglicherweise mit Migrationshintergrund - aus den Perspektiven der jeweils zuständigen Wissenschaftsdisziplinen zu beleuchten. Das schließt Fragen der frühkindlichen und schulischen Bildung des PISA-Siegers ebenso ein wie die Einwanderungspolitik, den Arbeitsalltag in einer multikulturellen Gesellschaft ebenso wie die möglicherweise altersspezifischen politischen und religiösen Überzeugungen ihrer Mitglieder. Auch der demografische Wandel, die Sozialsysteme und die gesellschaftliche Bewertung des Älterwerdens bzw. der Jugend (Jugendkult) geraten in den Fokus, letzteres insbesondere auch dort, wo die indigene Wertschätzung des Alters und die Tradierung von Wissensbeständen besonders augenfällig sind.

Wie bereits zu unserer interdisziplinären Tagung zum Hohen Norden 2010 haben wir hochrangige Vortragende aus Kanada und Québec sowie aus Europa und natürlich aus dem BIKQS selbst gewonnen, die in den jeweiligen Disziplinen, beispielsweise Bildungswissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte, Literatur- und Medienwissenschaft, Arbeitsrecht, Gesundheitswissenschaft etc., mit Blick auf Kanada und Québec ausgewiesen sind.

Arbeitssprachen der Tagung sind Englisch und Französisch. Die Publikation der Beiträge im Rahmen eines Tagungsbandes ist beabsichtigt.

Poster | Flyer

15. November 2013 | Embassy of Canada in Berlin

Canada Meets Germany Alumni Forum

German Canadian Concourse 2013

Canada, as a formal cooperating state in the European Space Agency (ESA), and Germany, as a leading member state of ESA, are interlinked in Europe’s space endeavours. Beyond ESA, Germany and Canada additionally have a strong history of bilateral cooperation on a range of space projects.

This year’s space-related theme addresses companies and institutional organizations working in the space sector and individuals interested in developing their knowledge of and connections to the German and Canadian space communities. The conference will highlight successful German- Canadian joint ventures in space, opportunities for cooperation in the future and current developments in German-Canadian space activities.

The conference will address topics such as transatlantic business models (including business incubation programmes), international space policies, strategic bilateral cooperation, and technical accomplishments through German- Canadian collaboration in space programmes.

Registration for the event is possible online: Announcement

The British Association for Canadian Studies

Warrior or Peacemaker? The Battle over Canada's Identity, 1914-2014

39th Annual British Association for Canadian Studies Conference
British Library Conference Centre, London, 25–26 April 2014

In addition to the full conference CFP (see: https://sites.google.com/a/canadian-studies.org/bacs-2014/home), the BACS Literature Group would especially appreciate contributions on the topic of Warrior or Peacemaker? The Battle over Canada’s Identity, 1914-2014 in relation to Canadian literary and cultural study. Proposals for 20-minute papers, to be presented in either English or French, would be particularly welcome in the following areas:

  • literary and cultural depictions of Canada’s involvement in war and peacekeeping, conflict and resolution
  • the politics of remembrance and remembering in Canadian literature and culture
  • narratives and/or poetics of trauma, violence and anger
  • competing perceptions of Canada’s national identity, official history and role as an international ‘middle power’
  • tensions, fractures and harmonies within Canada’s multicultural mosaic
  • representations of marginalised voices and communities
  • utopian and dystopian visions of Canada as ‘the peaceable kingdom’
  • discourses of neutrality, humanitarianism and Canadian exceptionalism
  • aesthetics of displacement and instability
  • visions of reconciliation and community (re)building

Confirmed keynote speakers:

Prof. Smaro Kamboureli, University of Toronto

Dr. Leigh Oakes, Queen Mary

Prof. Magali Deleuze, Royal Military College

Enquiries and proposals to:

Jodie Robson – bacs@canadian-studies.org

Conference website: https://sites.google.com/a/canadian-studies.org/bacs-2014/
BACS Website: www.canadian-studies.net

Email abstract(s) of 200–300 words and brief CV (please do not exceed one page) which must include your title, institutional affiliation, email and mailing address by 31 December 2013. Submissions will be acknowledged by email. Postgraduate students are especially welcome to submit a proposal and there will be a concessionary conference fee for students. BACS regrets that it is unable to assist participants with travel and accommodation costs.

February 20th-22nd, 2014

University of Ottawa

Local Cosmopolitanisms – Call for Papers

Conceptions of cosmopolitanism have emerged as powerful political tools, particularly in responses to globalization, as productive aesthetic strategies across various arts, and as key theoretical prisms in many academic disciplines. This conference aims to take stock of these developments by examining local ideas about world citizenship, as well as their functions and effects in and across different national and cultural contexts. Some possible topics include:

  • Tensions within conceptions of cosmopolitanism between local, national, and universal elements.
  • Relations of cosmopolitanism to conceptions such as internationalism, interculturalism, multiculturalism, transculturation, etc.
  • Discourses of/on cosmopolitanism.
  • Cosmopolitan aesthetics / aesthetic strategies to represent cosmopolitanism.
  • Positive, negative, and ambivalent readings of cosmopolitanism.
  • Migration and cosmopolitanism.
  • Performing cosmopolitanism / cosmopolitan performance.

We invite proposals for 20-minute presentations on these or other aspects of cosmopolitanism. The languages of the conference will be English and French. The event is part of the celebrations of the 125th anniversary of the Faculty of Arts at the University of Ottawa, Canada’s largest bilingual university.

Please send your proposals (maximum 500 words) and contact information (name, institutional affiliation, email address) to Joerg Esleben at the email or mailing address below by 15 July 2013

Joerg Esleben
Modern Languages and Literatures
70 Laurier Ave East University of Ottawa
Ottawa, Ontario K1N 6N5
Tel: (613) 562-5800 ext. 2549
jesleben@uottawa.ca

Co-organizers:
Annik Bilodeau, University of Ottawa
Christina Kraenzle, York University

Come enjoy the charms of Canada’s capital in the winter, skate on the majestic Rideau Canal, and join the cheerful atmosphere of the annual Winterlude festival.

Le groupe de théâtre français

Rêves – Aufführung der französischen Theatergruppe

Montag den 17. Juni (10 Uhr) und Dienstag , den 18. Juni (20 Uhr)

Das Stück Rêves (Träume) erzählt von einem Schriftsteller, der in ein Hotel einkehrt, um in Ruhe einen Roman bzw ein Theaterstück zu schreiben, von dem er anfangs nur weiß, dass darin ein Mann vorkommen sollte, der zum Meer wandern möchte. Im Laufe des Stückes wird dieser Mann nach und nach Gestalt(en) annehmen und es wird sich dramatisch klären, warum die einfache Idee eines zum Meer hinwollenden Unbekannten sich dem Autor so aufgedrängt hat, dass er unbedingt ein literarisches Werk daraus machen wollte und konnte.

Der libanesisch-kanadische Regisseur und Theaterschriftsteller Wajdi Mouawad zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen frankophonen Autoren. Die Aufführungen findet nach einer kurzen Einführung auf deutsch auf französisch statt.

Eintritt: Der Eintritt ist frei.

GKS

10. Graduiertentagung des Nachwuchsforums der GKS

Unter dem Titel „Understanding Canada / Concevoir le Canada“ wird vom 4.-6. Juli 2013 an der Universität Trier die 10. Graduiertentagung des Nachwuchsforums der GKS stattfinden. Die dreitägige Veranstaltung soll deutschen, kanadischen und weiteren internationalen Doktorandinnen und Doktoranden verschiedener kultur- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen ein Forum zum wissenschaftlichen Austausch bieten. Die Konferenz umfasst neben Keynote Lectures von Prof. Paul D. Morris von der Université de Saint Boniface (Winnipeg) und Prof. Graeme Wynn von der University of British Columbia (Vancouver) weitere 16 in thematische Sektionen zusammengefasste Vorträge Promovierender und Promovierter sowie auch ein kulturelles Kanada-bezogenes Rahmenprogramm.

Das Programm ist unter folgendem Link abzurufen: Programmflyer

Thinking Canada

Thinking Canada

Studenten in Europa aufgepasst: “Thinking Canada”, eine Initiative des European Network for Canadian Studies und der Europäischen Kommission, bietet eine vierwöchige Studienreise durch Kanada an. Die Tour startet am 1. September in Brüssel und führt über Ottawa, Québec, Montréal, Toronto und Victoria nach Vancouver, wo die Reise am 29. September endet.

Während der Studienreise wird es vor allem um kulturelle Vielfalt gehen, dazu gehören unter anderem die Beziehungen zwischen der englisch- und der französischen Sprachgruppe in Kanada sowie das Verhältnis zu den First Nations und den Neukanadiern. Des weiteren wird es um politische Themen wie Föderalismus, Regionalismus und die Rolle der Regierung gehen, um Umwelt-  und um Wirtschaftsthemen sowie selbstverständlich um die kanadisch-europäischen Beziehungen.

Die Studenten aus Europa werden in Kanada auf Vertreter öffentlicher und privater Institutionen treffen, es stehen Gespräche mit Regierungsvertretern, Think Tanks und NGOs auf dem Programm. Zehn Europäer können im Anschluss an die Studienreise noch weitere zwei Monate für ein Praktikum in Kanada bleiben.

Bewerbungsschluss für die Reise ist der 23. April 2013!

Ausführliche Informationen zum Programm, zu den Praktika, zu den Kosten und zu den Bewerbungsformalitäten finden sich auf der Website: www.thinking-canada.eu.

Québécer Unterrichtsministerium

Stipendium für Deutschland

Le ministère des Relations internationales, de la Francophonie et du Commerce extérieur du Québec, en collaboration avec l’Association internationale des études québécoises, tiendra, à l’été 2013, la 34e édition du Stage en didactique du français, culture et société québécoises. Cet été, le programme sera offert à l’Université Laval, du 8 au 26 juillet 2013 et une bourse sera offerte aux professeurs de français de votre pays. Le document d’information dans lequel sont présentés la bourse, les critères d’admissibilité et le processus de dépôt et de sélection des candidatures de même que les formulaires relatifs à l’inscription des stagiaires ont fait l’objet d’une mise à jour. Nous vous invitons à les consulter en pièces jointes ou à naviguer sur la nouvelle page d’accueil du Stage à l’adresse: http://www.international.gouv.qc.ca/stage-didactique-francais..

p. j. Document d'information; formulaires; liste des organismes partenaires.

November 2012

Newsletter der Vertretung der Regierung von Québec

Titelthema: Staatsminister Martin Zeil in Québec - Bedeutung der Partnerschaft Bayern-Québec betont

Prix d’Excellence du gouvernement du Québec: Bewerbungsfrist für Förderpreis endet am 1. November

Die Regierung von Québec stiftet auch dieses Jahr wieder einen Prix d’Excellence. Er richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eine akademische Abschlussarbeit im Bereich der Québec-Studien verfassen. Der Preis ist mit 3.000 kanadischen Dollar dotiert. Die Frist für die Bewerbung ist der 1. November 2012.

Deutsche Welle

Quebec separatists' self-rule not instant option

Online-Artikel von Sabina Casagrande unter Mitwirkung von Prof. Dr. Bories-Sawala

Dienstag, 10.07.2012, 19:00 | Universität Bremen, MZH 1090

Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien

Vortrag von Prof. Manuel Meune (Universität Montréal): Rot-Grün-Blau: die Farben des Québecer Frühlings. Vom Studentenstreik zur Bürgerbewegung

Du 27 août au 7 décembre 2012 | Du 4 septembre au 14 décembre 2012

Association internationale des études québécoises

Deux stages à l'Assemblée nationale du Québec en 2012 pour les étudiants hors Québec

L'objectif de ces stages est de permettre à une étudiante ou un étudiant de l'extérieur du Québec inscrite ou inscrit à un programme de maîtrise ou de doctorat d'acquérir une expérience de travail dans une institution québécoise et de mettre en pratique les connaissances et habiletés acquises dans le cadre de ses études. Le but est d'encourager cette étudiante ou cet étudiant à développer de meilleures connaissances sur le Québec, ses institutions parlementaires et ses pratiques en matière de démocratie. Les deux stages sont offerts dans deux directions différentes, soit la Direction des relations interparlementaires et internationales (DRII) et la Direction générale des affaires juridiques et parlementaires (DGAJP). Consultez les deux affiches ci-dessous pour plus de détails ou visitez le www.aieq.qc.ca. La date limite de dépôt de candidature est le 14 mars 2012.

http://www.aieq.qc.ca/documents/0000/0212/Affiche_ANQ_DRII_2012.pdf

http://www.aieq.qc.ca/documents/0000/0213/Affiche_ANQ_DGAJP_2012.pdf

Ein Interview mit Prof. phil. habil. H. Bories-Sawala

Unabhängigkeit und kulturelle Identitäten in Kanada

Video auf Jimdo: http://canadoogle.jimdo.com/interviews/analyse-von-dr-phil-habil-helga-bories-sawala

Video auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=pRCThv_0Isw&feature=player_embedded