Prof. Dr. Phil. Thomas Stolz

Thomas Stolz ist seit Wintersemester 1995 an der Universität Bremen. Sein sprachwissenschaftliches Studium hat er in Bochum absolviert, wo er 1985 auch promoviert wurde und 1991 seine Habilitation erlangt hat. Vor Antritt seiner Professorenstelle in Bremen (1998) war er in Essen, Leipzig, Berlin und Nijmegen tätig. Von 1991 bis 1995 war er Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Thomas Stolz interessieren vor allem die strukturelle Diversität, Flexibilität und Dynamik menschlicher Sprachen.

Ihn fasziniert das vielfältige Zusammenspiel verschiedener Faktoren, die dazu beitragen, Sprachen immer wieder neue Ausprägungsformen zu geben.

Die Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit liegen u.a. in den Bereichen Areallinguistik, Kontaktlinguistik, Morphologie, Sprachwandelforschung, Typologie und verschiedenen Einzelsprachen wie dem Klassischen Aztekischen, Chamorro, Lettisch, Maltesisch und Walisisch. In jüngster Zeit hat er das Gebiet der Koloniallinguistik für sich entdeckt.

Thomas Stolz ist im Vorstand verschiedener nationaler und internationaler Fachvereinigungen und betätigt sich als Herausgeber linguistischer Fachzeitschriften und Publikationsreihen.