Geisteswissenschaften 2 (GW 2)
Die nächste IAAS-Sitzung findet am Mittwoch, 13.06.12 von 10-12 Uhr in Raum
GW2 A3880 (Dekanatsraum) statt.
Linguisten unterschiedlichster Prägungen arbeiten hier gemeinsam an Fragen des Sprachkontakts
und des Sprachvergleichs. In den vier Zweigen Areallinguistik, Koloniallinguistik,
Kontaktlinguistik und Typologie wird in möglichst weiter Perspektive die Wirkmächtigkeit
von Sprachkontakt auf die von verschiedensten sprachwissenschaftlich relevanten
Disziplinen untersuchten Sachbereiche erforscht. Ziel ist es, die für die jeweiligen
Teilbereiche ermittelten Phänomene und Erklärungsmuster interdisziplinär aufeinander
beziehbar zu machen. Aus Sondermitteln wird insbesondere ein Nachwuchsnetzwerk finanziert.
Das Nachwuchskolloquium Linguistik bietet Nachwuchswissenschaftlern
im Bereich Sprachwissenschaft die Möglichkeit, ihre laufende Forschung vor einer
konstruktiv-kritischen Zuhörerschaft zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
Dabei ist jedes Stadium von Qualifikationsarbeiten angesprochen, von Master bzw.
Magister über die Promotion bis hin zur Habilitation, vom Anfangsstadium bis zur
Abgabe oder Verteidigung. Der inhaltliche Rahmen schließt sämtliche Arbeiten mit
einem sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt ein, d.h. Themen aus dem Kerngebiet Linguistik
ebenso wie aus den Einzelphilologien Germanistik, Anglistik und Romanistik, aus
der Philosophie und anderen relevanten Fachrichtungen sind herzlich willkommen.
Pro Sitzung ist ein Vortrag mit anschließender (oder eingeflochtener) ausführlicher
Diskussion geplant. Schwerpunktmäßig sollen laufende Arbeiten vorgestellt und im
Hinblick auf die weitere Bearbeitung konstruktiv besprochen werden.
Die Gesellschaft zur Förderung der sprachwissenschaftlichen Forschung
im Nordwesten (GFSFNW) wurde am 10. Oktober 2008 während des 1. Nordwestdeutschen Linguistischen Kolloquiums (NWLK)
an der Universität Bremen gegründet.
Ziel der Gesellschaft soll es sein, ein Netzwerk aller im Nordwesten Deutschlands
tätigen Sprachwissenschaftler aufzubauen und zu koordinieren, um den gegenseitigen
Gedankenaustausch zu intensivieren und gemeinsame Projekte anzuregen, sowie die
Öffentlichkeit über entsprechende Aktivitäten zu informieren.