Veranstaltungskalender des Fachbereich 10

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Dienstag, 13. März 2018, 19:00–21:00 | Cartesium (Rotunde)

Vortrag: 

Stille Retter. Überleben im besetzten Frankreich

„Stille Retter. Überleben im besetzten Frankreich“ ist der Titel eines Dokumentarfilms, der am Dienstag, den 13. März, um 19:00 Uhr im Cartesium (Rotunde) an der Universität Bremen gezeigt wird (Enrique-Schmidt-Straße 5). Im Mittelpunkt des Films steht ein fast vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkriegs und der deutsch-französischen Geschichte: der Überlebenskampf der Juden im besetzten Frankreich nach dem deutschen Einmarsch von 1940. 75% der Juden in Frankreich haben den Zweiten Weltkrieg und die Verfolgung durch die Nationalsozialisten überlebt. Der Film spricht über die Umstände dieser Rettung, über den zivilen Widerstand der französischen Bevölkerung und erzählt die Geschichte von Menschen, die zu „stillen Rettern“ wurden. Die Berichte geben Zeugnis von ihrem hohen persönlichen Engagement und von ihrer Mitmenschlichkeit. Überlebende wie die Pariser Kunsthistorikerin Pascaline Magnard, der Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt oder der französische Publizist Alfred Grosser geben Einblicke in ihre Geschichten und stellen die Menschen vor, die ihnen geholfen haben.

Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Gelegenheit zur Diskussion mit der Autorin des Films, Susanne Wittek.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum „Tag des Gedenkens am 27. Januar“ an die Opfer des Nationalsozialismus statt und ist eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein „Erinnern für die Zukunft“.

Eintritt: frei

6. – 9. Juni 2017, 19:00 | Theaterhaus Schnürschuh

Performance: The Parlement of Foules

Doctor Faustus

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by Christopher Marlowe

Im Drama Die tragische Historie vom Doktor Faustus erzählt Marlowe die Geschichte des namensgebenden Protagonisten, einem Gelehrten der Universität Wittenberg. Faustus' Wissensdurst führt dazu, dass er sich von Valdes und Cornelius zu schwarzer Magie verführen lässt. So beschwört er Mephistopheles, einen ehemaligen Engel, der mit Luzifer aus dem Himmel verstoßen wurde, und geht mit diesem einen Pakt ein. Im Gegenzug für seine Seele wird Faustus für 24 Jahre unendliches Wissen und Macht gewährt. Das Stück verfolgt diese 24 Jahre und zeigt die tragischen und manchmal komischen Folgen des Teufelspakts, Faustus' Kampf mit seinem eigenen Gewissen und die stetige Angst vor der langsam ablaufenden Zeit.