Veranstaltungskalender des Fachbereich 10

Vorträge und andere Einzelveranstaltungen

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Mittwoch, 16. Mai 2018, 10:45–12:00 | Universität Bremen, Rotunde im Cartesium, Enrique-Schmidt-Str. 5

Lesung: Dr. Adam Sneyd (Associate Professor, Department of Political Science, University of Guelph, Canada) | Third Bremen-Guelph Lecture

Commodity Politics: Contesting Responsibity in Cameron

Abstract: In his talk, Dr. Adam Sneyd will discuss initial findings from a research project that he is leading in Cameroon on the politics of palm oil, cocoa, sugar, gold and the oil pipeline. His recently completed PhD student, Dr Steffi Hamann, a Bremen graduate, conducted field research for this project. The talk focuses on the new politics associated with 'responsibility'. Stakeholders in commodity projects make increasing use of this term. In what ways, if any, is the new politics of more 'responsible' commodities changing business-as-usual in Cameroon

Contact: Dr. Jana Nittel (jnittel@uni-bremen.de)

Everybody is welcome!

Donnerstag, 8. März 2018, 20:00 | Haus der Wissenschaft | Olbers-Saal | 1. OG

Lesung: Iris Radisch (DIE ZEIT, Hamburg) | Projekt Literaturvermittlung hoch3

Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben – Lesung & Diskussion

Im Rahmen der Tagung „KONTROVERS: Literaturdidaktik meets Literaturwissenschaft"  

Moderation: Karen Struve & Meike Hethey (Universität Bremen)

Anmeldung unter: helen.cornelius@uni-bremen.de

Eintritt: frei

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18:00–20:00 | Instituto Cervantes Hamburg, Chilehaus Eingang B, Fischerwiete 1

Vortrag: 

Lateinamerika-Herbst

Im Rahmen des Lateinamerika-Herbstes lädt das Generalkonsulat der Republik Argentinien in Hamburg und das Romanische Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zu folgenden Vorträgen ein:

Prof. Dr. Elmar Eggert, Direktor des Romanischen Seminars der CAU Kiel:
Kultur der Mehrsprachigkeit in Argentinien

Facundo Reyna Muniain, Wissenschaftlicher und Forscher des Romanischen Seminars der CAU Kiel:
Sprachliche Diversität in Buenos Aires

Deborah Arbes, Studentische Hilfskraft im Fach Linguistik der Universität Bremen:
Die Walisische Gemeinschaft in Chubut: Ein Feldforschungsbericht

Die Vorträge werden auf Deutsch gehalten.

Anschließend gibt es einen Vin d'honneur mit argentinischen Weinen.

Dienstag, 24. Oktober 2017, 18:00 | Wallsaal Stadtbibliothek, Am Wall 201

Podiumsdiskussion: Celal Başlangıç (Journalist und ehemaliger Redaktionsleiter bei Cumhuriyet, Gründer vonArtı Gerçek und Arti-TV in Köln)

Die Manipulation der Eigentumsverhältnisse der türkischen Medien durch die AKP

Auf dem Podium diskutieren:

  • Prof. Dr. Betül Yarar (Universität Bremen, FB 12 mit Philip Schwartz-Initiative)
  • Dr. Çetin Gürer (Universität Bremen, Zentrum für Arbeit und Politik mit Philip Schwartz-Initiative)

Moderation:

Dr. Ulrike Flader (Universität Bremen, FB 9)

Übersetzer: Oliver Kontny (Berlin)
Organisation: Prof. Dr. Kerstin Knopf (Universität Bremen, INPUTS), Dr. Ulrike Flader

Abstract:

Auch wenn die regierende AKP es leugnet, ist es eine Tatsache, dass die türkischen Medien momentan dem dunkelsten und repressivsten Kapitel ihrer Geschichte ausgesetzt sind. Die internationalen Presserechtsorganisationen weisen der Türkei im Hinblick auf die Pressefreiheit noch nicht einmal einen Platz unter den ersten 150 Ländern zu. Jede/r zweite inhaftierte Journalist/in weltweit sitzt gerade in einem türkischen Gefängnis. Hunderte Presseorgane, Zeitschriften, TV-Sender, Nachrichtenagenturen und Verlage wurden mit Ausrufung des Ausnahmezustands nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 verboten und geschlossen. Dies ist nur die sichtbare Seite der Repression, die unsichtbare Seite geht darüber hinaus: Schon nach dem Regierungswechsel durch die AKP in 2002 wurde ein großer Teil der Inhaber von Rundfunkanstalten und Zeitungen ausgetauscht und fast alle dieser Medienorgane gingen in die Hände der neuen Geschäftsleute über, die der AKP und Erdogan nahestehen. Obwohl auch in der „alten“ Türkei die Regierungen diesen Medieneigentümern bestimmte Geschäftsaufträge zu kommen ließen, werden in der „neuen“ Türkei von heute jedoch die auf verschiedene Art und Weise in Beschlag genommenen Zeitungen und Rundfunkanstalten direkt an Erdogan- und AKP-treue Geschäftsleute übergeben. Das Ausmaß des Wechsels der Eigentumsverhältnisse bei Medienunternehmen allein unter der laufenden AKP-Regierung übersteigt die Gesamtsumme aller Wechsel, die jemals in der Geschichte der modernen Türkei stattgefunden haben.

Donnerstag, 6. Juli 2017, 16:15–17:45 | GW2 B2.900

Vortrag: Dr. Dirk Siepmann (Universität Osnabrück)

Wie lernt man Wissenschaftsenglisch zu schreiben? – Schwierigkeiten fortgeschrittener Lerner und ihre Behebung unter besonderer Berücksichtigung von Lehr- und Wörterbüchern

Es laden ein: Prof. Dr. Markus Callies – Prof. Dr. Claudia Harsch – Prof. Dr. Hans Krings

Nach einer einleitenden Betrachtung der Relevanz verschiedener schreibdidaktischer Ansätze für die Schreiblehre im universitären Kontext konzentriert sich der Vortrag in erster Linie auf rekurrente Probleme fortgeschrittener Schreiber des Englischen. Auf der Grundlage von Lehrbüchern, die der Autor (mit-)gestaltet hat, werden ausgewählte Wissenskomponenten und deren Vermittlung vorgestellt, die zur Behebung solcher Probleme beitragen können, und zwar auf mehreren Ebenen: 1) der lexiko-grammatischen bzw. konstruktionellen Ebene (unter Berücksichtigung der Textsorte) 2) der Ebene der Informationsstruktur 3) der Ebene des wissenschaftlichen Stils. Für jede dieser Ebenen wird darauf eingegangen werden, wie die Bereitstellung verschiedener, teilweise „neuer“ Typen von Informationen in einem in Erarbeitung befindlichen Wörterbuch für deutsche Schreiber des Englischen nutzbringend sein kann.

Dirk Siepmann hat eine Professur für Fachdidaktik am Institut für Anglistik/ Amerikanistik der Universität Osnabrück. Er beschäftigt sich neben anderen Forschungsschwerpunkten seit vielen Jahren mit der Vermittlung der englischen Wissenschaftssprache mit Blick auf Nicht-MuttersprachlerInnen des Englischen. Dazu hat er u.a. mehrerer Ratgeber verfasst. Er ist auch Autor des ‚Wörterbuchs Hochschule Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch’, das 2015 erschienen ist und mittlerweile bereits in vierter Auflage vorliegt.

Donnerstag, 15. Juni 2017, 09:15–10:30 | GW2 A3.340 (CIP-Labor)

Vortrag: Dr. Nikola Dobric (Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Österreich) | English Linguistics

Assessing High-Stakes Writing Performances – An Austrian-Slovenian Study

Before the advent of the Common European Framework of Reference for Languages (CEFR), assessments of written production in L1, L2 or FL settings in Europe tended to be based either on error counts or on necessarily subjective intuitive judgements made by the individual teacher or examiner. Inherent in the CEFR is a preference for judging rather than counting in the practice of assessment, which is informed by a philosophy that focuses predominantly on positive (norm- adequate)  features.  This  approach  has  indeed  helped  in  making  the  assessment  of  language proficiency more uniform, reliable and possibly valid. However, it has diverted attention from the fact  that  an  error  (a  non-norm-adequate  instance  of  performance)  is  also  a  valid  and  highly indicative manifestation of learner language at a particular stage of development towards full proficiency. This discrepancy between the suggested (and CEFR informed) focus on positive features in assessment  and the seemingly  persistent  practice  of assessing  language  competences  on the basis  of  error  counts  raises  interesting  questions  in  terms  of  our  ability  to  provide  objective judgements regarding the essential qualities of test usefulness (e.g. validity, reliability, impact, practicality, and others). And at the time when standardized testing is making great inroads into education systems, investigations into the said usefulness seem more necessary than ever and large-scale studies of the nature of standardized language testing are hence in high demand. The main focus is then to investigate the (quantitative and qualitative) extent to which negative features (errors) contribute to ratings (as opposed to, or in combination with, positive ones). This translates into  one  major  (research)  question  which  needs  to  be  answered  in  order  to  achieve  this  aim: whether in rating writing performances one can observe the apparently opposing foci on positive and negative features as complementary – in essence that either focus (or a combination of both) would produce similar ratings (following the intuitive idea that if something is not negative then it is positive).

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Kontakt: Prof. Dr. Marcus Callies, callies@uni-bremen.de