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Angebote im Fachbereich 10

Tenure-Track-Professur (W1 mit Tenure Track W 2)

Die Universität Bremen zeichnet sich durch ein hohes Maß an Innovationsbereitschaft aus. Besonders für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ergibt sich hier ein vielseitiges Forschungs- und Lehrumfeld mit planbaren und transparent gestalteten Karrierewegen. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist jetzt an der Universität Bremen im Fachbereich 10 Sprach- und Literaturwissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Tenure-Track-Professur (W1 mit Tenure Track W 2)

zunächst im Beamtenverhältnis auf Zeit

für das Fachgebiet

Transnationale Medienliteraturwissenschaft

Kennziffer: JP 732/18

zu besetzen. Die Professur wird zunächst befristet für die Dauer von drei Jahren ausgeschrieben. Nach einer Zwischenevaluation mit beratendem Charakter wird sie um weitere drei Jahre verlängert. Unter der Voraussetzung einer positiven Evaluation nach spätestens sechs Jahren erfolgt die Übernahme auf eine Lebenszeitprofessur (W2).

Der Fachbereich 10 Sprach- und Literaturwissenschaften definiert sich über ein modernes Verständnis von Philologie, das die medienästhetische Weitung und eine interdisziplinäre Dimensionierung der Textwissenschaften einschließt. Auf diesem Verständnis beruht die Einrichtung einer fächerübergreifenden Professur für Transnationale Medienliteraturwissenschaft, mit der in diesem Querschnittbereich Synergien zwischen den Einzelphilologien erzeugt werden sollen.

Die Universität sucht deshalb eine Persönlichkeit, die im Forschungsgebiet Literatur & Medien zur Profilbildung des Fachbereichs beitragen und die Lehre der Fächer im Bereich medialer Fragestellungen verzahnen kann. Es geht um eine Nachwuchswissenschaftlerin / einen Nachwuchswissenschaftler, die/ der bereits erste Erfahrungen in selbständiger Forschung und Lehre vorweisen kann und von deren/dessen Entwicklung nationale und internationale Sichtbarkeit zu erwarten ist.

Erwünscht ist eine Forschungsexpertise in der Literaturwissenschaft / den Literaturwissenschaften (Anglistik, Germanistik, Franko- und Hispanoromanistik):

  • mit einem Arbeitsschwerpunkt zugleich in der Medienanalyse,
  • in Bezug auf Textkulturen und Bildmedien (unter Einschluss des Films),
  • mit dem Potential interdisziplinärer Weitung,
  • mit disziplinärer Verankerung bevorzugt in der Romanistik oder in einer der anderen Philologien des Fachbereichs.

Die Nachwuchsprofessur markiert eine Schnittstelle literaturwissenschaftlicher Arbeit. Forschung und Lehre basieren hier auf enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Fächern des Fachbereichs. In der Forschung ist zudem eine engagierte Beteiligung an der Verbundforschungsinitiative Worlds of Contradiction der Bremer Geisteswissenschaften wichtig

(http://www.woc.uni-bremen.de/en/).

In beiden Bezugsfeldern wird die Bereitschaft zur Drittmittelakquise für Forschungsprojekte erwartet. Zu den Lehraufgaben gehört die Mitwirkung an den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs, mit besonderem Augenmerk auf die medienwissenschaftliche Lehre im Masterstudiengang Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur. Theater. Film

(http://www.master-transnationale-literaturwissenschaft.uni-bremen.de/).

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, Diversitätsaspekte in Forschung und Lehre zu berücksichtigen. Bewerberinnen und Bewerber müssen in der Lage sein, Veranstaltungen auch in englischer Sprache anzubieten.

Nachwuchsprofessorinnen und -professoren werden zu Beginn ihrer Tätigkeit von der Lehre in Anteilen entlastet, um sich wissenschaftlich profilieren zu können.

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • ein einschlägiges abgeschlossenes Hochschulstudium
  • Sprachkenntnisse: sehr gut entwickelte Kenntnis einer der am FB 10 gelehrten Fremdsprachen (bevorzugt: Französisch oder Spanisch); gute Kenntnisse des Englischen; gute Kenntnisse des Deutschen, die zur Lehre auf Deutsch befähigen.
  • eine herausragende literaturwissenschaftliche Promotion (mit Bezug zur Medienästhetik), die nicht länger als fünf Jahre zurückliegt,
  • weitere wissenschaftliche Leistungen,
  • pädagogische Eignung.

Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18a BremHG. Bereits in Bremen promovierte Bewerberinnen und Bewerber sollen nach einer Promotion die Universität gewechselt haben oder mindestens zwei Jahre außerhalb der Universität Bremen tätig gewesen sein. Unabhängig von der zeitlichen Distanz zur Promotion (höchstens fünf Jahre) sollen bisherige Beschäftigungsphasen an Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen (siehe § 117 BremBG).

Die Universität Bremen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an. Sie wurde in Programmen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit mehrfach ausgezeichnet und ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Wissenschaftlerinnen sind nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sowie internationale Bewerbungen werden ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung Vorrang gewährt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 18.05.2018 unter Angabe der Kennziffer JP 732/18   zu richten an die:

Universität Bremen
Fachbereich 10 Sprach- und Literaturwissenschaften
- Verwaltung -
Frau Sonja Ohlmann
Universitäts-Boulevard 13
28359 Bremen

Die Universität Bremen informiert ausführlich über Berufungsverfahren und -verhandlungen unter www.uni-bremen.de/berufungsverfahren

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