Germanistik / Deutsch

Forschung

Forschung findet in der Bremer Germanistik sowohl innerhalb der einzelnen Fachgebiete [http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/fachgebiete/default.aspx] und Arbeitsgruppen statt als auch im Rahmen fachübergreifender Institute [http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/institute.aspx] . Zahlreiche, zum Teil drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte [http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/forschung/projekte-laufend.aspx] bezeugen die Forschungsstärke des Faches.

Ein Arbeitsschwerpunkt der Bremer Mediävistik liegt im Bereich der Grundlagenphilologie und Editionswissenschaft. So fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit Jahren Bremer Editionsprojekte. Zu den weiteren Forschungsschwerpunkten gehören: Erzählende Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit (Prosaroman, Heldenepik, Antikenroman); Minnesang und spätmittelalterliche Liebesdichtung; Intertextualität, Narratologie, Gattungstheorie; Überlieferungsgeschichte; Dis/ability History; Unsinnsdichtung; Tierepik; Rezeption mittelalterlicher Erzählstoffe in Moderne und Gegenwart; Mystik.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte der Neueren deutschen Literaturwissenschaft bilden die Literatur der Frühen Neuzeit; Drama und Theater im 18. Jahrhundert (besonders das Drama der Aufklärung); Geschichte der Lyrik; Bildkonzepte in der Literatur und Journalistik des 19. Jahrhunderts; Literatur und Wissen im 19. Jahrhundert; Literatur und (früher) Film; Literatur und Holocaust; Gegenwartsliteratur; interkulturelle Literatur und postkoloniale Studien; (historische) Narratologie; Gattungs- und Intertextualitätstheorie; Kinder- und Jugendliteratur (in Medienverbundsystemen); Kinder- und Jugendmedien (Bilderbuch, Film).

Zu den Forschungsschwerpunkten der Bremer Sprachwissenschaft gehört die Text- und Diskurslinguistik; die interdisziplinäre Linguistik; die Sprachgeschichte des Deutschen; Sprache im urbanen Raum (in internationalen Netzwerken wie dem „Urban Space Research Network“); Sprachkontakt und Sprachvergleich; kontrastive Sprach- und Diskursanalyse sowie der Zusammenhang von Sprache und Wissen. Von besonderem Gewicht sind aktuell Forschungsprojekte zur „Koloniallinguistik – Sprache in kolonialen Kontexten“, die von der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert werden.