Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Hans Peter Krings

Angewandte Linguistik mit dem Schwerpunkt Romanische Sprachen / Internationale Kommunikation

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Werdegang ‒ Curriculum Vitae

  • Studium der Romanischen Philologie, Sozialwissenschaften, Pädagogik und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Erstes Staatsexamen Lehramt Gymnasien für Französisch und Italienisch.
  • Einjährige Tätigkeit in einem Übersetzungsbüro in Ancona (Italien). Gleichzeitig Tätigkeit an einer privaten Sprachschule als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache.
  • Von 1981 bis 1986 am Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum, anfänglich als Wissenschaftliche Hilfskraft, dann als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. linguistische und fachdidaktische Lehrveranstaltungen für Studierende der Lehrämter Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, für Studierende des Zusatzstudiums Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache, für Studierende des Zusatzstudiums "Bilinguales Lehren und Lernen" sowie für Studierende in Magisterstudiengängen mit dem Haupt- oder Nebenfach "Sprachlehrforschung.
  • 1985 Promotion zum Dr. phil. im Fach Sprachlehrforschung mit der Arbeit "Was in den Köpfen von Übersetzern vorgeht. Eine empirische Untersuchung zur Struktur des Übersetzungsprozesses an fortgeschrittenen Französischlernern". Erschienen unter gleichem Titel, Tübingen, Narr-Verlag 1986, 570 Seiten. Weitere Promotionsfächer: Romanische Philologie, Sozialwissenschaften.
  • 1985 bis 1986 Mitinitiator und Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Besonderheiten des Tertiärsprachenunterrichts auf der gymnasialen Oberstufe in den Fächern Italienisch und Spanisch".
  • Von 1986 bis 1987 Lektor für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Paris X-Nanterre. Sprachpraktische, linguistische und landeswissenschaftliche Lehrveranstaltungen für französische Germanistik-Studierende sowie für Studierende in LEA (Langues Étrangères Appliquées). Fortbildungsveranstaltungen für französische Deutschlehrer.
  • Ab Jan. 1988 Akademischer Rat, später Hochschulassistent am Institut für Angewandte Sprachwissenschaft der Universität Hildesheim. Dort in der Ausbildung von technischen Fachübersetzern (Schwerpunkt Französisch) tätig. Später Initiator und Koordinator des Zusatzzertifikats "Technische Dokumentation", eines der ersten Ausbildungsangebote für Technische Redakteure an deutschen Hochschulen.
  • 1995 Habilitation im Fach "Angewandte Sprachwissenschaft" mit einer Arbeit zur Mensch-Maschine-Interaktion im Bereich des Maschinellen Übersetzens. Titel: "Texte reparieren. Empirische Untersuchungen zum Prozeß der Nachredaktion von Maschinenübersetzungen". Erschienen in amerikanischer Übersetzung unter dem Titel "Repairing Texts. Empirical Investigations of Machine Translation Post-Editing Processes". Kent, Ohio: The Kent State University Press 2001. 635 Seiten.
  • Seit 1996 Professor (C3) für "Sprachlehrforschung, insbesondere Methodik des Fremdsprachenunterrichts" an der Ruhr-Universität Bochum.
  • 1997 bis 1998 Geschäftsführender Direktor des "Seminars für Sprachlehrforschung".
  • Seit 1999 Professor für "Angewandte Linguistik mit dem Schwerpunkt Romanische Sprachen/Internationale Kommunikation" im Fachbereich "Sprach- und Literaturwissenschaften" der Universität Bremen.
  • 2003 Ehrendoktorwürde der Wirtschaftsuniversität Kopenhagen für das wissenschaftliche Gesamtwerk im Bereich der Übersetzungswissenschaft
  • Ca. 50 Publikationen (Gesamtumfang: ca. 1600 Seiten) zu folgenden Arbeitsschwerpunkten: Sprachlehr- und lernforschung, Übersetzungswissenschaft und Übersetzungsdidaktik, Maschinelles Übersetzen, Psycholinguistik der Textproduktion und der Textrezeption, Technische Dokumentation und Fachkommunikationsforschung.
  • Über 70 Fachvorträge im In- und Ausland, darunter Gastvorträge (Einladungsvorträge) an den Universitäten Århus, Bielefeld, Düsseldorf, Essen, Freiburg, Graz, Hamburg, Heidelberg, Helsinki, Joensuu, Mainz, Münster, Odense, Paris, Siegen, Tampere, Turku, Vaasa, Wien.
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Academia Europea di Bolzano (seit 2001).
  • Mitglied zahlreicher Fachverbände: Deutsche Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF), Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGS), Deutscher Romanistenverband (DRV), Fachverband Moderne Fremdsprachen (FMF), Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL), Gesellschaft für Technische Kommunikation tekom e.V., Deutscher Hochschulverband (DHV).

Lehre

  • Umfangreiche fremdsprachenbezogene Lehrtätigkeit (über 2000 Stunden) in unterschiedlichen Sprachen (Französisch, Italienisch, Deutsch für Ausländer), unterschiedlichen Vermittlungskontexten (Universitäten, Volkshochschulen, Privatschulen), auf unterschiedlichen Lernniveaus (von Anfängern bis zu zweisprachigen Auslandsgermanisten) und in unterschiedliche Länder (Frankreich, Italien, Deutschland).
  • Akademische Lehre an der Universität Paris X - Nanterre: Sprachpraktische, linguistische und landeswissenschaftliche Lehrveranstaltungen für französische Germanistik-Studierende sowie für Studierende in LEA (Langues Étrangères Appliquées). Fortbildungsveranstaltungen für französische Deutschlehrer.
  • Akademische Lehre an der Universität Bochum: linguistische und fachdidaktische Lehrveranstaltungen für Studierende der Lehrämter Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, für Studierende des Zusatzstudiums Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache, für Studierende des Zusatzstudiums "Bilinguales Lehren und Lernen" sowie für Studierende in Magisterstudiengängen mit dem Haupt- oder Nebenfach "Sprachlehrforschung.
  • Akademische Lehre an der Universität Hildesheim: angewandt-linguistische, insbesondere übersetzungswissenschaftliche Lehrveranstaltungen im Diplomstudiengang "Fachübersetzen" für angehende technische Übersetzer- und Übersetzerinnen (Bezugssprache Französisch); Entwicklung und Koordination eines Zusatzzertifikats "Technische Dokumentation", eines der ersten Ausbildungsangebote für Technische Redakteure an deutschen Hochschulen.
  • Akademische Lehre an der Universität Bremen: linguistische und fachdidaktische Lehrveranstaltungen für die Lehramtsstudiengänge Französisch und Spanisch sowie für den Magisterstudiengang Romanistik. Aktuelle Schwerpunkte meiner Lehre sind: Linguistik des Italienischen und Französischen, Einführungen in die Angewandte Linguistik bzw. in einzelne ihrer Teilgebiete; kontrastive Linguistik, Übersetzungswissenschaft, Lexikographie, Fachkommunikationsforschung, Technische Dokumentation, Textlinguistik, Psycholinguistik, Kommunikationsberatung, Linguistik und Öffentlichkeit, elektronische Medien und Fremdsprachenunterricht, autonomes Lernen, Fremdsprachenunterricht für Erwachsene, Fremdsprachenbedarfsforschung.
  • Derzeit arbeite ich an der Vorbereitung eines neuen interdisziplinär angelegten angewandt-philologischen Studiengangs "Sprachmanagement und Internationale Kommunikation". Dazu habe ich Anfang 2002 ein detailliertes Konzept vorgelegt. Vorgesehen ist ein gestufter und komplett modularisierter B.A./M.A.-Studiengang mit drei Hauptstudienkomponenten als tragenden Säulen: Praxisfeldbezug (mit 11 angewandt-philologischen Praxisfeldern), Sprach- und Kulturraumkompetenz sowie Basis- und Schlüsselqualifikationen. Der Studiengang hätte in der Bundesrepublik Unikatcharakter. Derzeit werden detaillierte Bedarfsberechnungen angestellt und Gespräche mit potentiellen Kooperationspartnern im In- und Ausland geführt.

Forschung

Meine Forschungsschwerpunkte liegen seit Beginn meiner wissenschaftlichen Tätigkeit in der Angewandten Linguistik, namentlich in den Teilbereichen Übersetzungswissenschaft einschließlich Fachübersetzen und maschinelles Übersetzen, Sprachlehr- und -lernforschung, Fremdsprachendidaktik, Psycholinguistik, Fachsprachenforschung, Technische Kommunikation sowie Textproduktions- und Textrezeptionsforschung. Hauptbezugssprachen meiner Arbeiten sind Französisch und Italienisch.

Neben meiner individuellen Forschungs- und Publikationstätigkeit bin ich auch Mitinitiator mehrerer größerer Forschungsprojekte (Drittmittelprojekte). Die ersten drei der im folgenden genannten Projekte sind abgeschlossen, das letztgenannte Projekt steht im Mittelpunkt meiner derzeitigen Forschungstätigkeit.

"Besonderheiten des Tertiärsprachenunterrichts auf der gymnasialen Oberstufe am Beispiel des Italienischen und Spanischen"

Im Rahmen meiner Tätigkeit am Seminar für Sprachlehrforschung der Universität Bochum war ich Mitinitiator des Projektes "Besonderheiten des Tertiärsprachenunterrichts auf der gymnasialen Oberstufe am Beispiel des Italienischen und Spanischen". Es handelte sich um eine empirische Untersuchung, in der ein umfangreiches Korpus von Videoaufzeichnungen von Fremdsprachenunterricht auf der gymnasialen Oberstufe in den Sprachen Italienisch und Spanisch aufgenommen und unter einer Vielzahl von Gesichtspunkten analysiert wurde. Ziel war es, die Besonderheiten des sog. "späteinsetzenden Fremdsprachenunterrichts" und die wechselseitigen Einflüsse beim Lernen mehrerer Sprachen zu untersuchen.

Das Projekt ist abgeschlossen. Es wurde aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

"Zur Optimierung von technischen Anweisungstexten am Beispiel von Software-Handbüchern"

Im Laufe des Jahres 1992 habe ich am Institut für Angewandte Sprachwissenschaft ein Forschungsprojekt unter dem Titel "Zur Optimierung von technischen Anweisungstexten am Beispiel von Software-Handbüchern" initiiert. Das Hauptziel dieses Projektes bestand darin, ein wissenschaftlich begründetes Instrumentarium zur systematischen Überprüfung und Verbesserung der Verständlichkeit von technischen Anweisungstexten zu entwickeln. Als Hauptgegenstand der Untersuchung diente dabei die immer wichtiger werdende Textsorte des Software-Handbuchs. Mit einem mehrteiligen empirischen Instrumentarium (Protokolle des Lauten Denkens, Videoaufzeichnungen des Bildschirms, Tastaturprotokollprogramme) wurde untersucht, welche Typen von Verständnisschwierigkeiten bei den Benutzern von Software-Handbüchern in welcher Häufigkeit auftreten, durch welche textseitigen und/oder leserseitigen Merkmale diese Verständnisschwierigkeiten ausgelöst werden, welche Strategien die Benutzer der Software-Handbücher zur Lösung ihrer Verständnisschwierigkeiten mit welchem Erfolg einsetzen, wie sich die diagnostizierten Störungen in der Text-Leser-Kommunikation bereits bei der Produktion der Anweisungstexte vermeiden lassen und welche praktischen Empfehlungen sich daraus für die Autoren von Software-Handbüchern ableiten lassen.

Das Projekt wurde in der Anlaufphase aus Mitteln des Forschungsfonds der Universität Hildesheim gefördert und später mit Mitteln der Industrie fortgesetzt (Siemens AG, Nixdorf AG, später SNI, Linotype-Hell AG u.a.).

"Glottodidattica settoriale modularizzata per gruppi specifici: L'italiano per giuristi ed economisti" (Modulare Fachsprachliche Lesekurse Italienisch für Wirtschaftler und Juristen)

Ich war Mitinitiator und Projektleiter für den Kooperationspartner Hildesheim im Lingua-Projekt "Glottodidattica settoriale modularizzata per gruppi specifici: L'italiano per giuristi ed economisti". Ziel des Projektes war die Entwicklung und Evaluation von Lehrmodulen zur adressatengerechten Vermittlung rezeptiver fachsprachlicher Kenntnisse in den "kleineren" europäischen Sprachen, insbesondere für Italienisch, in einer späteren Phase für Dänisch. Kooperationspartner waren: Die Accademia Europea di Bolzano in Südtirol, die Universität Hildesheim und die Handelshochschule Süddänemark.

Das Projekt wurde von 1994 bis 1996 aus Mitteln des EG-Programms LINGUA finanziert, danach Finanzierung aus Mitteln der Europäischen Akademie Bozen.

"Entwicklung eines virtuellen Fremdsprachenlernzentrums im Internet"

Globalziel dieses Projektes ist erstens die Entwicklung eines allgemeinen Konzepts für autonomes computergestütztes Fremdsprachenlernen über das Internet, zweitens die sukzessive Erarbeitung entsprechender Lernangebote für verschiedene Sprachen (Schwerpunkt: romanische Sprachen), drittens der Aufbau eines Lernumfeldes mit zahlreichen Informationsangeboten für das individualisierte computergestützte Fremdsprachenlernen (umfangreiches Angebot an kommentierten Links, Lernmittelberatung, Lernstrategietraining, Vermittlung von Fremdsprachenlernpartnern, Präsentation und Evaluation von elektronischen Sprachlernprogrammen, elektronische Wörterbücher usw.) und viertens eine systematische empirische Begleitforschung zum Testen der Akzeptanz und der Effizienz der elektronischen Lernangebote. Fernziel ist der Aufbau eines umfassenden virtuellen Fremdsprachenlernzentrums im Internet.

Kernstück des Konzeptes ist die Entwicklung eigener Lernangebote, insbesondere für die Vermittlung rezeptiver (d. h. auf das Leseverstehen ausgerichteter) Fremdsprachenkompetenz. Die Lernangebote beruhen auf den vier Prinzipien Modularität, Computerbasiertheit, Lernerautonomie und Multimedialität. Modularität bedeutet, daß die zu vermittelnde fremdsprachliche Kompetenz vertikal (nach Lernniveaus) und horizontal (nach Fachgebieten) differenziert aufgebaut wird. Lernerautonomie bedeutet, daß die Lesekurse in Form eines tutorierten Selbststudiums organisiert sind. Computerbasiertheit bedeutet, daß der Lernprozeß im wesentlichen durch ein hypertextartig aufgebautes Computerprogramm gesteuert wird, das individuelle Wege durch das Lernangebot ermöglicht. Multimedialität schließlich bedeutet, daß die Lernangebote nicht nur auf Texte beschränkt bleiben, sondern auch andere Medien eingebunden werden, so insbesondere Graphiken und Bilder aller Art sowie Audio- und Videoelemente. Alle multimedialen Elemente sollten jedoch funktional und nicht nur aus "modernistischen" Gründen eingesetzt werden.

Die Entwicklung des Kurskonzepts soll auf wissenschaftlicher Grundlage erfolgen, das heißt wissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Fremdsprachenlernen im allgemeinen und zum fremdsprachlichen Textverstehen im besonderen berücksichtigen, wo immer solche vorhanden sind. Die Lernmaterialien sollen außerdem durch empirische Begleitforschung auf ihre didaktische Eignung geprüft werden.

Das Projekt wurde noch während meiner Tätigkeit an der Universität Bochum begonnen und dort aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Mittlerweile wird das Projekt an der Universität Bremen mit der hier beschriebenen erweiterten Zielsetzung fortgeführt. Mitarbeiterinnen im Projekt sind Daniela Gallucci (mit dem Schwerpunkt Italienisch), Anne Quatravaux (mit dem Schwerpunkt Französisch) und Antje Wollenweber (mit dem Schwerpunkt Spanisch) (siehe auch die persönlichen Web-Seiten der Mitarbeiterinnen).

Publikationen

Ca. 50 Publikationen (Gesamtumfang: ca. 1600 Seiten) zu folgenden Arbeitsschwerpunkten: Sprachlehr- und lernforschung/Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft einschließlich Fachübersetzen, maschinelles Übersetzen und Übersetzungsdidaktik, Psycholinguistik, Textproduktions- und Textrezeptionsforschung, Fachkommunikationsforschung, Technische Kommunikation mit den Bezugssprachen Französisch, Italienisch und Deutsch, in geringerem Maße auch Spanisch und Englisch.

Monographien

  • Was in den Köpfen von Übersetzern vorgeht. Eine empirische Untersuchung zur Struktur des Übersetzungsprozesses an fortgeschrittenen Französischlernern. Tübingen: Narr 1986 (Tübinger Beiträge zur Linguistik 291). 570 S.
  • Texte reparieren. Empirische Untersuchungen zum Prozeß der Nachredaktion von Maschinenübersetzungen." Habilitationsschrift. Universität Hildesheim 1994. 574 Seiten.
  • Repairing Texts. Empirical Investigations of Machine Translation Post-Editing Processes. Kent, Ohio 2001. 704 S.

Sammelbände

  • Textproduktion. Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick. Tübingen: Niemeyer 1989 (Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft 48). 550 S. (zusammen mit G. Antos).
  • Textproduktion. Neue Wege der Forschung. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier (Fokus 7). 350 S. (zusammen mit G. Antos).
  • Wissenschaftliche Grundlagen der Technischen Kommunikation (Sammelband). Tübingen: Narr 1996.

Aufsätze

  • Spiele im Italienischunterricht. In: Neusprachliche Mitteilungen 37 (1984). S. 218-226.
  • Spiele im Fremdsprachenunterricht. Eine kommentierte Auswahlbibliographie. In: Neusprachliche Mitteilungen 37 (1984). S. 233-236.
  • Translation Problems and Translation Strategies of Advanced German Learners of French (L2). In: House-Edmondson, J./Blum-Kulka, Sh. (Hrsg.): Interlingual and Intercultural Communication: Discourse and Cognition in Translation and Second Language Acquisition Studies. Tübingen: Narr 1986. S. 262-276.
  • Das Bochumer Tertiärsprachenprojekt. In: Italienisch 15 (1986), S. 91-94 (zusammen mit K. R. Bausch/K. Kleppin/F.G. Königs).
  • Was in den Köpfen von Übersetzern vorgeht. Psycholinguistische Grundlagen der Übersetzungsdidaktik. In: Kühlwein, W. (Hrsg.): Neue Entwicklungen der Angewandten Linguistik. Kongreßbeiträge zur 15. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik GAL. Tübingen: Narr 1986. S. 52-56.
  • Wie Lerner Texte machen - Schreibprozesse in der Fremdsprache im Lichte introspektiver Daten. In: Seminar für Sprachlehrforschung (Hrsg.): Probleme und Perspektiven der Sprachlehrforschung. Bochumer Beiträge zum Fremdsprachenunterricht in Forschung und Lehre. Frankfurt a.M.: Scriptor 1986. S. 257-280.
  • Der Übersetzungsprozeß: Methoden, Ergebnisse und Perspektiven seiner Erforschung. In: Kühlwein, W. (Hrsg.): Perspektiven der Angewandten Linguistik - Forschungsfelder. Kongreßbeiträge der 16. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik GAL. Tübingen: Narr 1987. S. 48-50.
  • The Use of Introspective Data in Translation. In: Faerch, C./Kasper, G. (Hrsg.): Introspection in Second Language Research. Clevedon: Multilingual Matters 1987. S. 159-176.
  • Fremdsprachenausbildung an der Hochschule: Aufsatz oder Übersetzung? Ein Prozeßvergleich. In: Ehnert, R./Schleyer, W. (Hrsg.): Übersetzen im Fremdsprachenunterricht. Beiträge zur Übersetzungswissenschaft. Annäherungen an eine Übersetzungsdidaktik. Regensburg: Arbeitskreis Deutsch als Fremdsprache beim DAAD 1987. S. 71-90.
  • "Bericht zur AG 'Introspektion und Übersetzen'". In: Ehnert, R./Schleyer, W. (Hrsg.): Übersetzen im Fremdsprachenunterricht. Beiträge zur Übersetzungswissenschaft. Annäherungen an eine Übersetzungsdidaktik. Regensburg: Arbeitskreis Deutsch als Fremdsprache beim DAAD 1987. S. 175-178.
  • Der Einfluß des Hin-Übersetzens auf fremdsprachliche Lernprozesse - Neue Fragen auf alte Antworten. In: Addison, A./Vogel, K. (Hrsg.): Lehren und Lernen von Fremdsprachen im Studium. Bochum: AKS-Verlag 1987. S. 71-98.
  • Schreiben in der Fremdsprache - Prozeßanalysen zum vierten skill. In: Kühlwein, W./Spillner, B. (Hrsg.): Sprache und Individuum. Kongreßbeiträge der 17. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik Gal e.V. Tübingen: Narr 1988. S. 174.
  • Blick in die black box: Eine Fallstudie zum Übersetzungsprozeß bei Berufsübersetzern. In: Arntz, R. (Hrsg.): Textlinguistik und Fachsprache - Akten des Internationalen übersetzungswissenschaftlichen AILA-Symposions Hildesheim 13.-16.04.1987. Hildesheim: Olms 1988. S. 393-411.
  • Italienisch. In: Bausch, K. R./Christ, H./Hüllen, W./Krumm, H. J. (Hrsg.): Handbuch Fremdsprachenunterricht. Tübingen: Francke 1989. S. 314-318.
  • Übersetzen und Dolmetschen. In: Bausch, K. R./Christ, H./Hüllen, W./Krumm, H. J. (Hrsg.): Handbuch Fremdsprachenunterricht. Tübingen: Francke 1989. S. 273-280.
  • Thesen zu einer empirischen Übersetzungswissenschaft. In: Holz-Mänttäri, J. (Hrsg.): Translationstheorie - Grundlagen und Standorte. Tampere: Universität Tampere 1988. S. 58-71.
  • "Einleitung". In: Antos, G./Krings, H.P. (Hrsg.): Textproduktion. Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick. Tübingen: Niemeyer 1989. S. 1-4 (zusammen mit G.Antos).
  • Schreiben in der Fremdsprache - Prozeßanalysen zum vierten skill. In: Antos, G./Krings, H.P. (Hrsg.): Textproduktion. Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick. Tübingen: Niemeyer 1989. S. 377-436.
  • Zum Verhältnis von Texterschließung und Her-Übersetzen im Fremdsprachenunterricht. In: Raasch, A./Bludau, M./Zapp, F.J. (Hrsg.): Aspekte des Lernens und Lehrens von Fremdsprachen. Frankfurt a.M.: Diesterweg 1988. S. 7-27.
  • Schreiben in der Technik. In: Spillner, B. (Hrsg.): Interkulturelle Kommunikation. Kongreßbeiträge zur 20.Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik GAL e.V. Frankfurt a.M.: Lang 1990. S.247-249 (zusammen mit G.Antos).
  • Software-Handbücher auf dem Prüfstand - Aus einem laufenden Forschungsprojekt an der Universität Hildesheim. In: tekom-Nachrichten 14.2 (1991). S.43-45.
  • Schreiben in der Technik. In: Mattheier, K. (Hrsg.): Ein Europa - viele Sprachen. Kongreßbeiträge zur 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik GAL e.V. Frankfurt a.M.: Lang 1991. S.273-275. (zusammen mit G.Antos)
  • Empirische Untersuchungen zu fremdsprachlichen Schreibprozessen - ein Forschungsüberblick. In: Börner,W./Vogel,K. (Hrsg.): Schreiben in der Fremdsprache: Prozeß und Text, Lehren und Lernen (Fremdsprachen in Lehre und Forschung 10). Bochum: AKS-Verlag 1992. S.47-77.
  • Einleitung. In: Krings, H.P./Antos, G. (Hrsg.): Textproduktion. Neue Wege der Forschung. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier (Fokus) 1992. S.1-3 (zusammen mit G. Antos).
  • Schwarze Spuren auf weißem Grund. Fragen, Methoden und Ergebnisse der Schreibprozeßforschung im Überblick. In: Krings, H.P./Antos, G. (Hrsg.): Textproduktion. Neue Wege der Forschung. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier (Fokus) 1992. S.45-110.
  • Themenbereich Technische Kommunikation - Einleitung. In: Spillner, B. (Hrsg.): Kongreßbeiträge der 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik GAL e.V. Frankfurt a.M.: Lang: 1993. S.115-116.
  • Bilinguismus und Übersetzen - Eine Antwort an Brian Harris. In: Target 4.1 (1992). S.115-120.
  • Wirtschaft und Sprache. Bericht über den 22. Jahreskongreß der Gesellschaft für Angewandte Linguistik vom 26. - 28.9.1991 in Mainz. In: Zeitschrift für Germanistische Linguistik 21 (1993). S.99-105. (Zusammen mit Gerd Antos, Karlfried Knapp, Klaus J.Mattheier, Ulrich Püschel und Johannes Wagner).
  • What do we know about writing processes in L2? - The state of the art. Engl. Version von Empirische Untersuchungen zu fremdsprachlichen Schreibprozessen - ein Forschungsüberblick. In: Pogner, K. H. (ed.) (1994) More about writing. Odense Working Papers in Language and Communication. Odense: Institute of Language and Communication. S.83-115.
  • Sprache: Verstehen und Verständlichkeit. Bericht über die 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik vom 21. bis zum 23.9.1994 in Trier". In: Zeitschrift für Germanistische Linguistik 23, S.219-224 (zusammen mit G.Antos, W.Holly, M.Lutjeharms, U.Püschel, G.Rickheit und D.Wolff).
  • Themenbereich I: Verstehen und Verständlichkeit in Linguistik und Psychologie. Einleitung. In: Spillner, B. (Hrsg.) (1995): Sprache: Verstehen und Verständlichkeit. Kongreßbeiträge der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik GAL e.V. Frankfurt a.M.: Lang. S.43-44 (zusammen mit G. Rickheit).
  • Einleitung. In: Wissenschaftliche Grundlagen der Technischen Kommunikation. In: Krings, H.P. (Hrsg.): Wissenschaftliche Grundlagen der Technischen Kommunikation. Tübingen: Narr: 1996. S. 1-3.
  • Wieviel Wissenschaft brauchen Technische Redakteure? Zum Verhältnis von Wissenschaft und Praxis im Bereich der Technischen Dokumentation. In: Krings, H.P. (Hrsg.): Wissenschaftliche Grundlagen der Technischen Kommunikation. Tübingen: Narr 1996. S. 5-128.
  • Das Testing. In: Veronesi, D./Cavagnoli, St. (Hrsg.): Glottodidattica settoriale modularizzata per gruppi specifici: l'italiano per giuristi ed economisti. Bozen: Accademia Europea di Bolzano, Area scientifica 'Lingua e diritto' 1997. S.97-122.
  • Das Medium ist nicht die Message - Zur Entwicklung von computergestützten fremdsprachlichen Lesekursen. In: Helbig, B./Kleppin, K./Königs, F.G. (Hrsg.), Sprachlehrforschung im Wandel. Beiträge zur Erforschung des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen. Festschrift für Karl-Richard Bausch. Tübingen: Stauffenberg 2000. S.205-220.
  • Italienisch. In: Bausch, K. R./Christ, H./ Krumm, H. J. (Hrsg.): Handbuch Fremdsprachenunterricht. 4. erw. und überarb. Auflage. Tübingen: Francke (2002)

Rezensionen

  • Rezension zu Busch, U.: Die klitischen Personalpronomina des Italienischen. Kombinationen und syntaktische Klassen. In: Italienisch 15 (1986). S. 115-117.
  • Rezension zu Titford, C./Hieke, E.A. (Hrsg.): Translation in Foreign Language Teaching and Testing. In: Fremdsprachen und Hochschule 19 (1987). S. 123-126.
  • Rezension zu Mair, W.N./Meter, H. (Hrsg.): Italienisch in Schule und Hochschule. In: Der fremdsprachliche Unterricht 89 (1988). S. 33-34.
  • Rezension zu Wilss, W.: Kognition und Übersetzen. Zu Theorie und Praxis der menschlichen und der maschinellen Übersetzung. In: Lebende Sprachen 34 (1989). S. 94.

Manuskripte

  • Grundkonzept für einen neuen angewandt-philologischen Studiengang "Sprachmanagement und internationale Kommunikation" an der Universität Bremen. Manuskript (2002). 42 S.